Auf der Suche nach seiner Tochter Cheryl macht sich Harry Mason erneut auf nach Silent Hill.
Schaurig schöne Schatten und drückende Melodien
Silent Hill: Shattered Memories
Silent Hill ist seit Jahren für seine gelungene Grafik und eine beklemmende Soundkulisse bekannt. Ein Glück dass man diese Stärken auch dieses Mal wieder zeigt. Da Harry stets mit einer Taschenlampe unterwegs ist, die bequem per Wii-Remote bewegt werden kann, gibt es viel Schattenwurf. Die Schatten sehen auf der Wii ganz besonders beeindruckend aus. Auch das Städtchen Silent Hill, mit all seinen Locations, ist wieder einmal liebevoll und detailreich gestaltet worden. Die Zwischensequenzen wirken atmosphärisch und auch die Charaktere bewegen sich sehr flüssig und stören die spannende Geschichte und die dichte Atmosphäre nicht, sondern unterstützen diese noch. Grafisch bietet die Wii-Version noch mehr Details und bessere Texturen als die PS2-Version.
Was den Sound anbelangt steht man der Grafik in nichts nach. Die Kompositionen stammen mal wieder von Meister Akira Yamaoka und können einmal mehr mit schaurigen Melodien überzeugen. Gemeinsam mit den atmosphärischen Hintergrundgeräuschen sorgt dies nicht selten für einen kalten Schauer auf dem Rücken. Die Synchronsprecher machen ebenfalls einen guten Job, allerdings gibt es leider keine deutsche Sprachausgabe.
