Der neue Silent Hill Ableger schlug einen mutigen neuen Weg ein und verließ erstmals das klassische US Setting. Laut Serien Producer Motoi Okamoto war das kein Bruch. Hinter Silent Hill steckt viel mehr als ein Ort oder Land.
Mit Silent Hill f hat die Reihe Neuland betreten. Statt einer amerikanischen Kleinstadt spielt der Horror erstmals vollständig in Japan. Für viele Fans war das zunächst irritierend. Autor Ryukishi07 wollte genau das verstehen und bekam vom Producer eine Antwort, die erklärt, warum dieser Ortswechsel mehr Sinn ergibt, als es auf den ersten Blick scheint. So schnitt bei uns Silent Hill f im Test ab.
Silent Hill ist ein Phänomen
Als Ryukishi07 die Arbeit an Silent Hill f (jetzt kaufen 52,71 € / 63,99 € ) begann, stellte er Serien-Producer Motoi Okamoto eine simple, aber entscheidende Frage: Wie kann ein Spiel, das in Japan spielt, überhaupt "Silent Hill" heißen?
Okamotos Antwort war grundlegend: Silent Hill sei kein einzelner geografischer Punkt, sondern ein Phänomen. Es entsteht dort, wo Menschen unter Schuld, Angst, Reue oder gesellschaftlichem Druck zerbrechen. Die Stadt aus den früheren Spielen sei nur eine Manifestation dieses Zustands gewesen, nicht sein Ursprung. Für Ryukishi07 war das die kreative Grundlage, um eine Geschichte zu schreiben, die sich wie Silent Hill anfühlt, obwohl sie räumlich ganz woanders spielt.
Ebisugaoka und die 1960er passen offenbar gut
Silent Hill f führt euch in die fiktive japanische Stadt Ebisugaoka der 1960er-Jahre. Dort begleitet ihr Shimizu Hinako, eine junge Frau, die zwischen gesellschaftlichen Erwartungen, familiärem Druck und eigenen Ängsten zerrieben wird. Genau diese Zeit und dieser Ort waren bewusst gewählt.
Regisseur Al Yang erklärte, dass Ebisugaoka gemeinsam mit Ryukishi07 entwickelt wurde, um dessen typischen psychologischen Horror glaubwürdig umzusetzen. Die Geschichte sollte sich wie ein echtes Ryukishi07-Werk anfühlen, nicht wie ein westlicher Horror, der einfach nach Japan verlegt wurde. Lead-Level-Designerin Kaiyu Chang sagte, dass sie das Drehbuch emotional stark getroffen habe. Besonders die Darstellung der Zwänge, denen Frauen in der damaligen Gesellschaft ausgesetzt waren, habe viele Szenen spürbar schwerer und persönlicher gemacht.Habt ihr Silent Hill f selbst gespielt? Was hat es in euch ausgelöst?
Quelle: gamingbolt
