Auch das zweite SimAnimals für Wii ist wieder ideal für die jüngeren Spieler und Spielerinnen unter uns geeignet.
Ringe werfend für Nachwuchs sorgen
SimAnimals Afrika
Denkt nur ja nicht, dass streicheln und füttern alles in der gemächlichen Welt der afrikanischen Savanne ist. Arten lassen sich nur dann erhalten, wenn sie für Nachwuchs sorgen. Hierfür ist wichtig, dass ihr nicht nur das Vertrauen der Tiere gewinnt, sondern dieses nachhaltig aufbaut, mit ihnen spielt als auch interagiert. So laden euch z.B. die Elefanten dazu ein, dass ihr mit ihnen Ringe werfen spielen könnt. Ihr seid, ähnlich wie auf einem Jahrmarkt, angehalten, Ringe auf den Rüssel des großen, grauen Riesen zu werfen. Jeder Treffer steigert nicht nur die Punkte in Sachen Zuneigung und Zufriedenheit, es sorgt auch dafür, dass eine Art zugehörige Levelung stattfindet. Zu erkennen ist dies u.a. an bestimmten Veränderungen, die sich bisweilen auch optisch bei den Tieren bemerkbar machen. So bekommt ein Elefant beispielsweise gelb-schwarz gestreifte Ohren oder ein Zebra hat keine schwarz-weiße Steifen mehr, sondern fortan lila-schwarze Streifen.
SimAnimals Afrika
Die Zufriedenheit als auch das Vertrauen sowie die Mini-Spielchen sind gleichfalls Grundlage dafür, dass ihr für Nachwuchs sorgen könnt. Dafür steht ein passendes Interaktions-Menü zur Verfügung, welches ihr - sofern die Vertrauens- und Zuneigungswerte stimmen - nutzen könnt. Eine entsprechende Anzeige oben rechts im Bild weist euch den Weg und gibt Auskunft darüber, wann ihr welche Gattung zur Fortpflanzung anhalten könnt. Große Herzchen und niedliche Kulleraugen die sich anschmachten servieren den putzen Akt, an dessen Ende wie aus dem Nichts gezaubert der neue, kleine Savannen-Bewohner zum Vorschein kommt.
SimAnimals Afrika
Habt ihr irgendwann zu viele Familienmitglieder, könnt ihr selbige auch ab einem gewissen Punkt im Spiel verreisen lassen. Neue Areale, die sich auftun, warten nur darauf, dass ihr ihnen ergänzende Arten spendiert. Steckt die entsprechenden Viecher einfach in euren Rucksack und kommt ihr dann in einen neuen Bereich, setzt sie dort einfach aus. Natürlich müsst ihr euch dann nicht nur um die in dieser Region neu gefundenen Arten kümmern, sondern auch um die Einreisenden, die ihr mitgebracht habt. Versucht auch herauszufinden, wie sozusagen alte und neue Bewohner zusammenarbeiten können, damit es allen gut geht.
In der Ruhe liegt die Kraft
SimAnimals Afrika
Eines muss man EA auf jeden Fall lassen, sie haben es geschafft ein Spielprinzip zu kredenzen, dass vor allem dadurch besticht, dass man mit Ruhe und Zeit viel mehr erreicht als mit Hektik, Stress und Panik. Gemächlich geht es zu den Weiten des afrikanischen Landes und so erweist sich auch die Umgebung, die zwar in ihrer Gesamtheit ein wenig, sagen wir, altbacken wirkt, im Detail betrachtet aber durchaus ihre Vorzüge hat. Hintergründe, welche nicht wirklich zum Spielgeschehen beitragen, wirken ein wenig ausgebleicht, wie eine alte Zeichnung aus Kindertagen. Farblich zwar kompletten zum Umfeld passen, mag sich der Hintergrund dennoch nicht so recht einfügen. Da dieser aber nicht wirklich wichtig ist, hat man sich auf die vielen, netten als auch niedlichen Details im Bezug auf die durchaus lebendig wirkende Tierwelt gelegt. Kulleraugen, verzückte Tiergesichter und das alles verpackt in einen putzigen Comic-Look - (Kinder)Herz was willst du mehr. Da der Titel viel mit Emotionen arbeitet, immerhin geht es in erster Linie um Vertrauen und Zuneigung, wurde selbiges Gefühl recht ordentlich in die gezeichneten Tierchen bzw. in deren Ausdruck implementiert. Ist ein Elefant glücklich, kann man das deutlich an den Augen als auch an der Körper- bzw. Kopfhaltung ansehen. Passende Symboliken in Form von Smilies - mit unterschiedlichen Ausdrücken versehen - helfen euch zu erkennen, ob ihr das Hand anlegen zur Zufriedenheit am Tier ausgeführt habt. Dazu gesellen sich die üblichen Verdächtigen in Form von Herzen, Blitzen und Co., die euch verraten ob ihr was gut oder auch weniger gut erledigt habt. Immer wieder für einen Lacher gut sind verschiedene Reaktionen der Tiere, wenn etwas außerordentlich gelungen ist. Dabei passiert es, dass Elefanten tanzen oder Zebras lustige Bocksprünge vollführen - und das ist immer wieder nett anzusehen.
