Sony will nicht hinterher hinken und liefert mit dem Dance Ableger ihrerseits eine Tanzsimulation. Gelungen oder ein Flop?
SingStar Dance
Neben den üblichen Linien für die Texte wird am Rand eine schattenhafte Figur angezeigt, deren Bewegungen man nun gekonnt vor der Kamera und mit dem Move Controller in der Hand nachahmen muss. Das System ist leider nicht ganz so intuitiv wie das von Dance Central, denn Singstar Dance offeriert keine überschaubare Auswahl an aneinandergereihten Figuren. Sonys Interpretation verlangt vielmehr genaues nachspielen diverser vielseitiger Vorgaben. Das reicht von einfachen Armbewegungen, rhythmischen Schritten durch das Wohnzimmer bis hin zu kompletten Pirouetten. Ein Blick auf die Videos um Hintergrund zeigt auf, dass man sich zum Teil an die Originale hält. Im Song "Bye Bye Bye" von N*Sync bewegt man sich zum Beispiel wie eine Marionette, während die Boyband im Video in ein Puppenspiel verwickelt ist. Auch die Tanzschritte bei zahlreichen anderen Songs passen auf die Bewegungen der laufenden Bilder - einfach klasse gemacht. Dennoch ist Singstar Dance nicht ganz so intuitiv und ausgereift wie Dance Central. Für ungeübte Spieler ist es nicht leicht, all die Bewegungen akkurat umzusetzen und einen passenden Trainer wird man leider ebenfalls nicht auffinden.
Quelle: Sony
SingStar Dance
Dennoch wird Singstar Dance der neue Partyschlager schlechthin werden! Grund ist die Kamera, welche wie gewohnt Schnappschüsse schießt und zugleich die komplette Performance als Video aufzeichnet. In der Wiederholung kann man die peinlichen Situationen nochmals genießen oder wie beim Karaokepart über eine perfekte Darbietung staunen. Das Material für die Nachwelt sorgt auf jeden Fall für reichlich Spielspaß und Lacher - und wer möchte, kann das ganze Material wieder nachbearbeiten und der Online-Community zur Verfügung stellen. Diesbezüglich ist Singstar der absolute König unter den Partyspielen und genau deshalb kann sich die Serie auch heute noch derart behaupten!
