Skull and Bones in der E3-Hands-on-Vorschau: Hunting Grounds angespielt
Special
Auf der E3 2018 hatten wir die Gelegenheit bei Ubisoft den neu vorgestellten Spielmodus "Hunting Grounds" von Skulls & Bones anzuspielen. In diesem PvPvE-Modus kämpfen mehrere Spieler um die Beute von NPC-Schiffen, Wracks und Schatzinseln sowie auch gegeneinander.
Fans der Assassin's-Creed-Reihe sind gespalten in Bezug auf die umfangreichen Seeschlachten, die in Assassin's Creed 3 und vor allem Black Flag und Rogue eine zentrale Rolle eingenommen haben. Der Anteil der Begeisterung für das Feature war aber offenbar groß genug, sodass sich Ubisoft entschieden hat mit Skull & Bones ein eigenes Spiel rund um Piraten und Seeschlachten zu entwickeln. Auf der E3 2018 konnten wir fast eine halbe Stunde lang in den Hunting-Grounds-Modus reinspielen.
Dabei handelt es sich um einen PvPvE-Modus, der auf der diesjährigen Messe frisch vorgestellt wurde. Hier spielen zahlreiche Spieler zusammen auf einer gemeinsamen Karte. Sie können als Einzelgänger unterwegs sein oder sich zu Gruppen zusammenschließen. Ziel ist es lukrative Handelsrouten zu plündern, sich mit den mächtigen Kriegsschiffen der europäischen Mächte anzulegen und verfeindete Piraten zu bekämpfen. Dabei legt ihr euch aber eben nicht nur mit NPC-Schiffen, sondern auch mit den anderen Spielern auf der Karte an.
Das Schiff als Charakter
Unsere Partie beginnt damit, dass wir uns eines von drei verschiedenen Schiffen aussuchen müssen. Jeder Kahn hat verschiedene vor und Nachteile. Setzen wir lieber auf eine schnelle und wendige Brigg, die dafür weniger Panzerung und Kanonen zu bieten hat, oder übernehmen wir das
Quelle: Ubisoft
Skull and Bones in der E3-Hands-on-Vorschau. (2)
Ruder einer mächtigen Fregatte? Zusätzlich zu den unterschiedlichen Ausrichtungen haben die Schiffe auch noch einzigartige Spezialfähigkeiten. Die Fregatte verfügt über die Möglichkeit ununterbrochen Breitseiten abzufeuern, während die zwei zur Auswahl stehenden Briggs entweder eine starke Rammattacke oder mächtige Vorderkanonen besitzen.
Im Spiel angekommen tun sich bereits diverse Möglichkeiten auf schnelle Beute vor uns auf. Schiffswracks laden zum ungefährdeten Plündern ein und kleine Handelsschiffe sind leichte Beute für unsere Kanonen. Das Spiel schlägt immer wieder interessante Ziele in der Nähe vor, aber im Grunde hat der Spieler die völlig freie Wahl, was er als nächstes zu tun gedenkt. Um die nächste Beute auszumachen nutzen wir unter anderem den Ausguck-Modus, der die Kamera ins Krähennest versetzt und einen sehr guten Überblick über die Umgebung verschafft. Für genauere Details über Schiffe und Orte nutzen wir das Fernglas.
Segeln will gelernt sein
Viele Elemente der Handhabung wirken vertraut, wenn man bereits mit den Schiffskämpfen in Assassin's Creed zu tun hatte. Es wird allerdings auch sehr schnell deutlich, dass die Entwickler bei Skull & Bones deutlich mehr Wert auf anspruchsvolles und realistischeres Gameplay gelegt haben. So fällt dem Wind deutlich mehr Bedeutung zu, als noch bei Assassin's Creed. Die Stellung des Schiffs zum Wind bestimmt jetzt direkt, wie schnell sich der Kahn vorwärts bewegt. Top-Speed wird nur erreicht, wenn die Segel vollen Wind von hinten aufnehmen. Direkt gegen den Wind ist dagegen kein Vorankommen möglich, hier hilft nur zu kreuzen. Außerdem merkt man deutlich, wie sich das Schiff wehrt und immer wieder in eine Richtung zieht, um sich in den Wind zu drehen.
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Beim Abfeuern der Kanonen ist eine gehörige Portion Präzision gefragt. Die Wellen-Bewegungen des eigenen Schiffes wollen ebenso berücksichtigt werden wie Fahrtrichtung und Geschwindigkeit des Gegners. Erschwerend kommt hinzu, dass das Schiff nicht von allein die Geschwindigkeit hält. Um mit vollem Segel zu fahren, muss die Mannschaft die Tagelage in Zaum halten. Während des Zielens kümmern sich die Seemänner jedoch um die Kanonen. Ein permanentes Verharren im Zielmodus ist daher nicht zu empfehlen.
Bildergalerie
Unsere Anspielzeit ist allerdings viel zu kurz, um uns so richtig mit den ganzen Feinheiten beim Kommando über unser Piratenschiff vertraut zu machen. Am Ende wird uns als Statistik eingeblendet, dass wir zwar drei Schiffe versenkt, aber insgesamt eher unterwältigende Beute eingefahren haben. Zu allem Überfluss wurden wir auch einmal von einem anderen Spieler versenkt, der uns in einem schwachen Moment erwischt hat. Wir sinnen auf Rache, an wem auch immer, sobald Skull & Bones im kommenden Jahr für PC, PS4 und Xbox One endlich erscheint.
