Soul Calibur 6 in der Vorschau: Kampf um die legendären Zwillingsschwerter
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Wetzt die Klingen und legt die Rüstungen an: Pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum der erfolgreichen Beat'em-Up-Reihe liefert ihr euch wieder brachiale Zweikämpfe um die Macht der mystischen Soul-Schwerter. Wir haben den optisch opulenten Klopper bereits angespielt und die Helden Sophitia Alexandra und Mitsurugi auf ihre Prügel-Tauglichkeit getestet.
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Als 1996 der Arcade-Automat Soul Edge in Japan auf den Markt kam, war es das erste 3D-Beat'em up, das Spielern den Einsatz von Waffen in den Kämpfen erlaubte. Im 16. Jahrhundert prügeln sich neun Helden aus aller Welt um das Dämonenschwert Soul Edge, das seinem Besitzer unendliche Macht verleihen soll. Das Spielprinzip kam sehr gut an und die Heldenklopperei feierte in den Spielhallen sowie später unter dem Namen Soul Blade auf der ersten PlayStation-Konsole große Erfolge. Zwei Jahre später erschien der Nachfolger Soul Calibur, bei dem es dann gleich um zwei magische Klingen ging: dem von bösen Mächten beseelten Soul Edge und dem guten Gegenstück Soul Calibur. Bislang sind sieben Hauptteile und vier Spin-offs wie das Action-Adventure Soul Calibur Legends für die Nintendo Wii oder das Free2Play-Spiel Soul Calibur: Lost Swords erschienen.
Soul Calibur 6 (jetzt kaufen 16,89 € / 49,99 € ) soll nun ein Reboot der Serie werden, die Geschichte des ersten Teils aufgreifen und so passend zum 20-jährigen Jubiläum zu den Wurzeln der Reihe zurückkehren. Dank Einsatz der Unreal Engine 4, die auch in Tekken 7 genutzt wurde, erwartet euch neben einigen spannenden neuen Gameplay-Elementen eine zeitgemäße Optik. Und erstmals erscheint ein Soul Calibur nicht nur für Konsolen, sondern auch für den PC.
Quelle: Bandai Namco Entertainment
Gelingt ein Reversal Edge, könnt ihr aus der Parade heraus gleich zu einem spektakulär in Szene gesetzten Angriff übergehen und dem Gegner kräftig Lebensenergie abziehen.
Alte und neue Streiter
Für Game Director Yoshiyuki Takahashi von Entwickler Project Soul ist es wichtig, dass nicht nur Fans der Serie zurückkehren, sondern sich auch Neueinsteiger auf der aktuellen Konsolengeneration für das immer noch einzige 3D-Prügelspiel mit Waffeneinsatz interessieren. Aus diesem Grund werden auch mehr als 20 Streiter mit individuellen Kampftechniken zur Auswahl stehen, von denen einige bereits bestens bekannt sind. Zum Beispiel die griechische Kämpferin Sophitia Alexandra oder der Samurai Heishiro Mitsurugi, beide altgediente Soul-Calibur-Veteranen und die bislang einzigen spielbaren Prügelknaben in der von uns unter die Lupe genommenen Demoversion. Wer noch alles dabei sein wird, wollte man uns beim Hands-on-Termin in Pari
Quelle: Bandai Namco Entertainment
Mitsurugi holt zu einem vernichtenden Schlag aus: Jede Figur hat einen individuellen Critical Edge-Angriff – ein imposantes Effektfeuerwerk auf dem Bildschirm inklusive.
s noch nicht verraten. Fan-Lieblinge wie Siegfried, Nightmare, die quirlige Talim, Isabella Valentine oder Z.W.E.I., ein brutaler Kämpfer der Schwarzwind-Gruppe, gehören aber definitiv auf unsere Wunschliste.
Zusätzlich werden neue Figuren ihren Auftritt bekommen und im Story-Modus ihre Beweggründe offenbaren, warum sie für den Besitz der Zwillingsschwerter bereit sind, sich mit der Kämpferelite des alternativen 16. Jahrhunderts anzulegen. Der Character Creator, der seit Soul Calibur 3 Bestandteil der Reihe ist, wird ebenfalls zurückkehren und soll noch deutlich mehr Optionen zum Heldenbasteln bieten als zuvor. Gekämpft wird immer Eins gegen Eins - entweder gegen die CPU oder einen menschlichen Gegner. Online-Matches sollen auch möglich sein, noch liegen uns jedoch keine Details zu den Modi vor.
Reversal Edge als Kombobrecher
Für unsere ersten Runden standen uns mit dem Shrine of Eurydice und einem schneebedecktem Cliff zwei schicke Arenen zur Verfügung. Optisch macht der spektakuläre Schlagabtausch schon ordentlich was her, und die automatische Kameraführung sorgt für ein dynamisch in Szene gesetztes Geschehen. In Sachen Spielmechanik setzen die Entwickler auf eher leichte Kost: Der Schlagabtausch geht flott von der Hand und zumindest gegen ebenbürtige Gegner oder die in der Demo noch sehr gnädige KI kommt man auch
ohne das Auswendiglernen ewiglanger Befehlsketten zurecht.
Das soll aber nicht bedeuten, dass ihr in Soul Calibur 6 mit wildem Knöpfchendrücken das Ziel erreicht. Zwar reichen wenige Tasten aus, um Angriffe und Verteidigung effektiv einzusetzen, aber ohne entsprechendes Timing und dem Antizipieren von gegnerischen Aktionen endet das Match schnell mit einem unbefriedigendem K.O.-Bildschirm.
Neben den Standardschlägen sollte man vor allem den individuellen Master-Angriff - "Critical Edge" genannt - beherrschen. Dieser sorgt für enormen Schaden, wenn der Gegner durch die Wucht der Treffer hoch in die Luft geschleudert wird und anschließend unsanft den Boden küsst. Neu ist der "Reversal Edge", bei dem ihr nach dem Blocken eines Schlags direkt zu einem Gegenangriff übergeht. Ein echter Kombobrecher, der mit nur einem Tastendruck einen vernichten Angriff abwehrt und den Gegner um eine halbe Lebensleiste beraubt. Wenn denn das Timing passt, aber das ist das Risiko auf jeden Fall wert. Löblich: Diese Aktion ist auch für Beat'em-up-Neulinge leicht zu meistern und sorgt für Chancengleichheit gegenüber Prügelspiel-Profis.
Quelle: Bandai Namco Entertainment
In Soul Calibur 4 legt ihr euch mit Darth Vader an, der die Zwillingsschwerter in seinen Besitz bringen will.
Ohne Hemd und ohne Hose
Wenn ihr euch mit den Soul-Calibur-Spielen auskennt, werdet ihr euch freuen, dass der Soul Charge und die Lethal Hits wieder mit dabei sind. Soul Charge ist eine Aktion, mit der ihr auf den letzten Drücker noch einen Kampf für euch entscheiden könnt. Dazu sammelt ihr Energie und werdet für eine kurze Zeitspanne erheblich stärker. Allerdings seid ihr in der Zeit des Sammelns auch verwundbar. Am besten nutzt ihr Soul Charge erst, wenn ihr den Gegner zu Boden geprügelt oder mit einer Schockwelle auf deutlichen Abstand gebracht habt. Und wenn euch ein Lethal Hit gelingt, zertrümmert ihr Rüstungsteile des Widersachers. So steht nach einigen tiefen Treffern zum Beispiel Mitsurugi ohne Beinschutz da und präsentiert sich den Rest des Kampfes verletzlich im Lendenschurz. Auch Sophitia, die mit Minirock und spärlich verhüllter Oberweite eigentlich nicht viel Rüstzeug trägt, könnt ihr noch von überschüssiger Kleidung befreien.
