Space Punks in der Vorschau: Der Twinstick-Shooter startet in den Early Access
Special
Noch vor dem Early-Access-Start haben wir in Twinstick-Shooter Space Punks angespielt und berichten in der Vorschau was euch im Spiel erwartet. Mit einem von vier abgefahrenen Charakteren geht es in bester Top-Down-Manier mit Nah- und Fernkampfwaffen unzähligen Feinden an den Kragen.
Man nehme einen Top-Down Twin-Stick-Shooter und kombiniere ihn mit der Ästhetik von Borderlands. Fertig ist die Grundidee von Space Punks, dem neuen Projekt der Macher der Shadow-Warrior-Reihe und Evil West. Die Entwickler bezeichnen das Spiel als Top-Down-Looter-Shooter mit verrückter und überdrehter Action. Sie beschreiben ihr Konzept für das Spiel außerdem als "lebende, atmende und sich ständig verändernde Spielwelt". Es kann also von einer langfristigen Betreuung als Game as a Service ausgegangen werden. Am 14. Juli startet das Spiel in den Early Access. Wir konnten im Vorfeld dessen schon einmal reinspielen und uns einen ersten Eindruck verschaffen.
Vier verrückte Typen
Los geht es mit der Wahl eines Helden. Dazu stehen vier verschiedene Charaktere zur Verfügung. Da wäre zum Beispiel Duke, der durch die Pilotenschule gefallen ist und seither in der
Quelle: PC Games
Space Punks: Vorschau zum Early Access des Top-Down-Shooters. (2)
Galaxie umherreist, um sein Glück zu finden. Zu seinen Fähigkeiten gehört das Werfen von Granaten und das Platzieren eines Köders. Der nächste Charakter ist Eris, die sich vor einigen Jahren mit einer Nanobot-Plage infiziert hat. Diese nutzt sie nun zu ihrem Vorteil, indem sie Gegner mit Nanospikes aufspießt und die aus ihrem Rücken hervortretenden Nanoklingen auf ihr Feinde einprasseln lässt.
Während Duke und Eris Menschen sind, handelt es sich bei den anderen beiden spielbaren Figuren um abgefahrene Aliens. Da ist zum einen Bob, der aussieht wie ein dünnes, grünes Insekt. Er ist erfahrener Ingenieur und kann entsprechend Geschütztürme, Drohnen und Minen auf dem Schlachtfeld platzieren. Zum anderen steht noch Finn zur Verfügung, der wie ein lila, aufrechtgehendes Schwein aussieht. Sein gefährliches Äußeres sollte jedoch nicht täuschen, denn Finn ist auch recht intelligent. Im Gegensatz zu Duke hat der die Pilotenschule erfolgreich abgeschlossen. Im Kampf bevorzugt er die Nähe zum Gegner oder den Einsatz von Raketen.
Hubwelt
Ist die Wahl des Charakters getroffen, beginnt das Spiel in Devil's Gambit. Hierbei handelt es sich um eine Hub-Welt, wo der Abenteurer alles findet was er benötigt, um sich auf den nächsten
Quelle: PC Games
Space Punks: Vorschau zum Early Access des Top-Down-Shooters. (3)
Auftrag vorzubereiten. Bei Virgil, einem KI-Interface, erhalten wir die ersten Quests, in der Vault verwalten wir unsere Ausrüstung und über das Relay reisen wir zu den Einsätzen. Es sind hier aber auch längst noch nicht alle Funktionen umgehend verfügbar. Für Dienste wie die Craftingstation oder den Ausrüstungshändler wird eine gewisse Menge an Ruhm benötigt.
Diesen gibt es als Belohnung für abgeschlossene Missionen, zusammen mit Erfahrungspunkten, Geld und natürlich Gegenständen. Das Spiel nutzt dabei ein System, das ein wenig an Anthem erinnert. Während der Mission werden nur verschiedenfarbige Kugeln gelootet. Erst bei der Rückkehr nach Devil's Gambit gibt es über die Vault Zugriff auf die neu erhaltenden Gegenstände. Da wir aber eh unweigerlich nach jedem Einsatz wieder in der Hubwelt landen, stört das nicht wirklich.
Twinstick-Hack&Slay
In den Missionen selbst spielt sich Space Punk je nach Spielstil wie ein Action-RPG ala Diablo oder eben wie ein Twinstick-Shooter. Dabei sei angemerkt, dass es unbedingt zu empfehlen ist, mit einem Controller zu spielen. Darauf macht das Spiel zu Beginn auch aufmerksam und wir können dem nur zustimmen. Mit dem linken Stick bewegen wir unseren Charakter durch die Level. Im Gemetzel mit Gegnern haben wir die Wahl. Entweder
Quelle: PC Games
Space Punks: Vorschau zum Early Access des Top-Down-Shooters. (4)
wir kloppen uns mit unserer Nahkampfwaffe durch die feindlichen Reihen, oder wir zücken uns Schießeisen und ballern alles über den Haufen. Bei letzterem halten wir zum Feuern den rechten Trigger gedrückt, während wir mit dem rechten Stick zielen und uns mit dem linken Stick weiterhin bewegen können.
Hinzu kommen spezielle Fähigkeiten unseres Charakters, die wir zum Beispiel über die Bumper auslösen. Außerdem verfügen die Helden auch über eine Ausweichbewegung. So entsteht flüssiges und actionreiches Kampfgeschehen, das durchaus Laune macht. Durch unterschiedliche Waffen ist auch innerhalb eines Charakters für Abwechslung gesorgt. Wer Gegnern lieber nah auf die Pelle rückt, kann seine Nahkampfwaffe zum Beispiel mit einer Schrotflinte kombinieren. Will man aber auf Entfernung größtmögliche Zerstörung anrichten, greift man lieber zum Sturmgewehr oder gleich zur Minigun. Etwas mehr Abwechslung hätten wir uns dagegen bei den Missionszielen gewünscht. Meist müssen wir irgendwo auf der Karte etwas aktivieren oder verteidigen. Da ist sicher noch mehr möglich.
Online-Verbindung
Aber noch ist das Spiel ja nicht fertig und wer weiß, was uns im späteren Spielverlauf noch erwartet. Bis zum finalen Release können die Entwickler noch an Inhalten und dem allgemeinen Polishing feilen. Besonderes Augenmerk sollten sie dabei auch auf ihre Onlinefunktionen legen. Da das Spiel permanent mit dem Internet verbunden ist, sollten diese reibungslos funktionieren. Das war bei uns noch nicht der Fall. Probleme traten vor allem beim Start von Missionen auf. Manchmal hat das Spiel minutenlang nach einer Serververbindung gesucht. Das ist besonders ärgerlich, wenn man gerade nur alleine Spielen möchte. Eine Möglichkeit für Solisten komplett offline zu spielen, wäre da natürlich ein Traum.
Aber im Kern ist das Spiel auf den Koop ausgelegt. Die vier Helden-Charaktere profitieren von gegenseitigen Synergien und wenn Gegnermassen im Damagefeuerwerk von vier Spielern untergehen, sieht das schon spektakulär aus.
Übrigens: Bisher gibt es das Spiel nur in englischer Sprache. Über Lokalisierungen gibt es bislang keine Informationen. Der Early Access startet am 14. Juli exklusiv im Epic Games Store. Ob das Spiel zu einem späteren Zeitpunkt auch auf anderen Plattformen verfügbar wird, ist bisher nicht bekannt.
