Nintendo Switch 2: Gibt's doch eine Preiserhöhung? Nintendo-Präsident mit neuen Aussagen

News David Fabricius
Nintendo Switch 2: Gibt's doch eine Preiserhöhung? Nintendo-Präsident mit neuen Aussagen
Quelle: Nintendo; PCG

Gerade erst hatte Nintendo Entwarnung gegeben, schon tauchen neue Zweifel auf. Steigt der Preis der Nintendo Switch 2 nun doch früher als gedacht, oder bleibt es bei ruhiger Hand in unruhigen Zeiten?

Die weltweite RAM-Knappheit bringt Bewegung in einen Markt, der eigentlich auf Planungssicherheit angewiesen ist. Steigende Kosten, knappe Ressourcen und eine Industrie, die immer stärker von KI Entwicklung beeinflusst wird, zwingen selbst große Hersteller zum Umdenken. Nintendo hatte zuletzt noch betont, den Preis der Switch 2 stabil halten zu wollen. Doch neue Aussagen und Berichte werfen die Frage auf, wie lange diese Haltung noch Bestand hat. Unabhängig von der möglichen Situation zur Switch 2 gibt es interessante Neuigkeiten zu einer anderen Plattform. Steam zeigt PC-Specs direkt in Nutzerreviews. Es ist zwar noch in der Beta, aber wurde schon länger von vielen Spielern herbeigesehnt.

Nintendo Switch 2: Das ist bisher bekannt

Vergangene Woche erklärte Nintendo Präsident Shuntaro Furukawa gegenüber Investoren, dass aktuell keine Preiserhöhung geplant sei. Der Preis von 449,99 Dollar solle bewusst konstant bleiben, um sich nicht von kurzfristigen Marktschwankungen treiben zu lassen. Auch die anhaltende Chip- und RAM-Krise habe die Profitabilität des Unternehmens zuletzt nicht wesentlich beeinflusst.

In einer späteren Fragerunde klang Furukawa jedoch vorsichtiger. Zwar wollte er keine unmittelbare Anpassung ankündigen, räumte aber ein, dass künftige Preisbewegungen Nintendo dazu zwingen könnten, die eigene Strategie neu zu bewerten. Besonders die wachsende Nachfrage der KI Industrie nach Halbleitern erhöht den Druck auf Hersteller klassischer Unterhaltungselektronik erheblich.

Eine Preiserhöhung wirkt realistisch

Nur wenige Tage nach Furukawas Aussagen berichtete Bloomberg, Nintendo erwäge eine Preiserhöhung im Jahr 2026. Das stiftet Unruhe, denn die Switch 2 setzt auf Chips, die technisch hinter der aktuellen Konkurrenz liegen. Eine Preisanpassung könnte daher den Eindruck verstärken, dass Kunden mehr Geld für vergleichsweise alte Technik zahlen sollen. Allerdings zeigt der Markt, dass solche Schritte möglich sind. Microsoft erhöhte die Preise für die Xbox im Jahr 2025 gleich mehrfach. Auch Sony passte die Preise der PlayStation 5 an. Beide Konzerne bieten Alternativen über leistungsstärkere Hardware oder Cloud-Modelle.

Nintendo verfolgt traditionell einen anderen Ansatz. Statt reiner Leistung setzt das Unternehmen auf neue Revisionen, Features oder schlankere Modelle. Eine Preiserhöhung könnte daher Teil einer längerfristigen Strategie sein. Was sagt ihr zu der RAM-Krise und den möglichen Preiserhöhungen? Seid ihr optimistisch, dass dies bald ein Ende haben könnte? Oder wird es noch viel schlimmer? Schreibt uns gern einen Kommentar mit eurer Meinung unter diesen Text - dazu müsst ihr eingeloggt sein. Wer noch keinen Account hat, kann sich hier registrieren. Beachtet beim Kommentieren bitte unsere Forenregeln und die allgemeine Netiquette.

Quelle: Polygon

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