Remakes vs. Remaster: Eine Art der Neuauflage steht bei Spielern höher im Kurs
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Neuauflagen von alten Spielen sind ein wichtiger Trend in den letzten Jahren. Der Unterschied zwischen Remakes und Remastern ist aber groß.
Final Fantasy 7, Silent Hill 2 und Resident Evil 4 haben nicht nur gemeinsam, dass sie allesamt herausragend gute Spiele zu ihrer Zeit waren. Sie haben auch allesamt in den letzten Jahren ebenso gute Neuauflagen erhalten und damit ein ganz neues Publikum, das zum Original-Release teilweise noch gar nicht geboren war, erschlossen.
Solche Comebacks alter Spiele-Klassiker gibt es in den letzten Jahren immer häufiger. Teilweise entscheiden sich die Entwickler dabei für vollständige Remakes der Originale. Oft bekommen die Spiele aber auch "nur" ein Remaster, also eine technische Überarbeitung, verpasst. Ein Marktforschungsunternehmen hat jetzt untersucht, welche Art der Neuauflage besser ankommt.
Remake oder Neuauflage: Was lohnt sich mehr?
Bei dem Unternehmen handelt es sich um Ampere Analysis. Untersucht wurden insgesamt 42 Neuauflagen, die 2024 und 2025 erschienen sind. 15 davon waren Remakes, 27 waren Remaster. Die Forschung konzentrierte sich dabei vor allem auf die Menge von Spielern, die mit der Neuauflage erreicht wurden, und die Ausgaben, die Spieler für die Spiele und etwaige Mikrotransaktionen getätigt haben.
Gerade bei den Ausgaben entsteht dabei ein eindeutiges Bild. Für das durchschnittliche Remake wurde demnach knapp 2,2-mal so viel ausgegeben wie für das durchschnittliche Remaster. Und das, obwohl mit The Elder Scrolls 4: Oblivion Remastered ein Remaster sowohl bei den Spielerzahlen als auch bei den Ausgaben ganz vorn gelandet ist.
Die Bethesda-Neuauflage hat demnach mehr als sieben Millionen monatliche Nutzer zum Launch erreicht und Ausgaben in Höhe von über 180 Millionen US-Dollar eingesammelt. Trotzdem schneiden Remakes insgesamt besser ab und erreichen auch ein größeres Publikum.
Demgegenüber stehen aber auch höhere Ausgaben. Remaster können oft vergleichsweise schnell und günstig und von externen Studios umgesetzt werden. Remakes sind deutlich teurer und kostenintensiver. Welche Art der Neuauflage sich anbietet, hängt oft auch vom jeweiligen Spiel ab. Je älter ein Spiel ist, desto wichtiger ist auch eine spielerische und nicht nur eine technische Überarbeitung.
Quelle: Ampere Analysis
