KeyWe: Preview des putzigen Post-Spiels mit Koop-Fokus

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KeyWe: Preview des putzigen Post-Spiels mit Koop-Fokus
Quelle: Stonewheat and Sons

Bei der Post zu arbeiten ist ganz schön hart. Vor allem als Kiwi. Mit Schnabel, Füßen und Gesäß bemühen sich die neuseeländischen Vögel in KeyWe, alleine oder zu zweit, den stressigen Postalltag zu bewältigen. Wir durften die Demo-Version für euch anspielen und verraten euch in dieser Preview, wie viel Spaß und Chaos die tierische Tropen-Post verspricht.

Wer das nächste Mal darüber schimpft, dass sein Paket wieder einmal zu spät kommt, bekommt nun die Ursache geliefert. Es ist tierisch was los bei der Post, denn im neuen Spiel des Entwicklers Stonewheat & Sons arbeiten keine Menschen, sondern Kiwis in der chaotischen Postfiliale.

Die niedlichen neuseeländischen Vögel arbeiten im Zweierteam daran, die anfallenden Aufgaben der Post zu bewältigen. Jeder Spieler steuert dabei seinen eigenen Kiwi. Neben dem lokalen Koop-Modus, den wir in der Demo antesten konnten, soll zum Release noch ein Singe-Player-Modus dazukommen. Das bunte und einladende Post-Office selbst ist gleichzeitig das Start-Menü des Spiels. Das interaktive Arbeitszimmer mit gemütlicher Einrichtung besitzt vier Menü-Punkte, die als große Überschriften in unterschiedlichen Bereichen des Raumes untergebracht sind. Eine musikalische Untermalung, die Urlaubsstimmung verbreitet, rundet die tropisch bunte Atmosphäre ab.

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Knuffige Kiwi-Kosmetik

Die kleinen runden Vögel mit ihren großen Knopfaugen sind noch nicht süß genug? Kein Problem, denn das Spiel bietet verschiedene Hüte, Brillen und Fellfarben an. Einfach so zu haben sind diese jedoch nicht. Mit Briefmarken als Währung können die unterschiedlich teuren Accessoires erworben werden. Erspielen ließen sich die Briefmarken in der Demo-Version jedoch nicht. Deuten sich hier etwa Mikrotransaktionen an?

Für diese Looks haben wir uns in der Demo entschieden Quelle: PC Games Für diese Looks haben wir uns in der Demo entschieden Bei unserem ersten Besuch im Shop standen uns pro Kiwi 30 Briefmarken zur Verfügung. Diese reichen für zwei der insgesamt neun unterschiedlichen Kosmetikartikel. Wir haben uns für einen grünen Skin und eine runde Sonnenbrille sowie den Pinguin-Skin mit einer Wintermütze entschieden. Der Fedora-Hut und die Party-Sonnenbrille konnten wir uns leider nicht mehr leisten. Ein paar leere Kästchen im Kosmetikschrank verraten uns, dass die Spieler zum Release noch weitere Kiwi-Kleidung erwarten können.

Arbeiten zwischen Stempeln und Schaltern

Die Demo-Version von KeyWe bot uns die Wahl zwischen zwei Jobs. Unser kleiner fedriger Freund kann entweder Telegramme verschicken oder Briefe versenden. Da wir uns nicht zwischen diesen unwiderstehlichen Aufgaben entscheiden konnten, haben wir, pflichtbewusst, wie wir nun mal sind, direkt beide Arbeiten ausprobiert. Jeder Job wird mit einem Tutorial eingeleitet. Dieses können ungeduldige oder entdeckungslustige Spieler einfach überspringen. Danach wurde unser kleiner Kiwi auch schon direkt mit der ersten Kundenanfrage konfrontiert. Ein Zeitlimit für den Extra-Kick Adrenalin gibt es natürlich auch. Stressfreies Arbeiten bei der Post bleibt selbst in diesem hübschen Office eine Utopie.

Telegramme im Team ertippen

Entscheiden wir uns für das Versenden eines Telegramms, schickt uns das Spiel auf einen großen Schreibtisch voller Hebel, Klingeln und Knöpfe. Die Knöpfe, auf denen sich jeweils ein Buchstabe befindet, sind auf dem gesamten Tisch verteilt und durch Laufen und Springen des Vogels zu erreichen.

Knöpfe und Tasten, soweit das Auge reicht Quelle: Stonewheat and Sons Knöpfe und Tasten, soweit das Auge reicht Die Schreibmaschinen-Optik der Knöpfe und die antik anmutenden Hebel könnte der modebewusste Gamer wohl als vintage bezeichnen. Aufgabe ist es, gemeinsam eingehende Sätze abzutippen und am Ende abzuschicken. Da jeder der zwei Spieler einen eigenen Kiwi über den Schreibtisch jagt, ist eine gute Absprache essenziell. Unter Zeitdruck müsst ihr genau darauf achten, welcher Buchstabe bereits getippt wurde. Außerdem dürft ihr euch mit Tasten auf drehenden Scheiben und sich zufällig tauschenden Buchstaben rumschlagen. Die kleinen Kiwis sind bei dieser chaotischen Aufgabe mit vollem Körpereinsatz dabei. Um einen Knopf zu drücken, müssen sie sich mit dem Popo auf die Taste werfen. Die zu schreibenden Sätze werden dabei auf einer großen Leinwand im Hintergrund gezeigt. Das Wort ist leider nur vollständig lesbar, wenn der Kiwi sich im hinteren Bereich des Tisches befindet.

Briefe aus Wortsalat

In Aufgabe zwei befinden wir uns an einem Arbeitsplatz, der mit einem Laufband und einem Tonabspielgerät ausgestattet ist. Um einen Brief zu versenden, müssen unsere Kiwis erstmal eine Tonrolle in das Gerät einlegen. Dieses spielt uns daraufhin eine Nachricht vor, die wir nun aus den verstreuten Wortschnipseln im Raum zusammensetzen müssen. Dabei kommen die knuffigen Kiwi-Körper als lebendige Stempel zum Einsatz. Die Wortfetzen können mit den Hintern der Kiwis aufgesammelt und dort klebend zu einem großen Stück Papier getragen werden. Dort angelangt, wird das Wortteil mit einem kleinen Plumps aufs Papier gebracht.

Der flinke Postausträger liebt seine Snacks. Quelle: Stonewheat and Sons Der flinke Postausträger liebt seine Snacks. Das ist mit Abstand die putzigste Art einen Brief zu schreiben, die uns je unter gekommen ist. Der fertige Brief wird anschließend einem Zusteller übergeben. Die Zusteller sind große und schnelle Laufvögel, die dem australischen Kasuar sehr ähnlich sehen. Bevor ihr die Tiere schließlich zum Ausliefern bewegen könnt, verlangen diese gefräßigen Gefährten eine Menge Leckerlis von euch. Da wir gleichzeitig den Gurt der Tasche auf dem Rücken des Emus festzurren mussten, ist bei dieser Aufgabe viel Geduld und Geschick gefragt. Wir sind dabei jedenfalls ganz schön ins Schwitzen gekommen.

Ausblick auf KeyWe

Das niedliche Post-Rätsel hat uns in der Demo häufig ein Lächeln entlockt. Zu süß ist es, den Kiwis dabei zuzusehen, wie sie mit dem Popo auf Knöpfe und kleine Schilder plumpsen. Vor allem, wenn die Tierchen dabei eine coole Sonnenbrille oder einen lustigen Hut tragen. Die Minispiele sind selbst ohne Tutorial recht intuitiv und gut für schnellen und intensiven Spaß zu zweit geeignet. Ob das putzige Puzzler-Game es auch auf lange Sicht schafft, dieses chaotische Vergnügen aufrecht zu erhalten, bleibt abzuwarten. Die Demo lief flüssig und im Game selbst konnten wir bisher keine Probleme feststellen. Dafür gab es beim Start von KeyWe noch einige Bugs. Beispielsweise ließ sich das Spiel nur im Fenstermodus öffnen. Bis zum derzeit noch unbekannten Verkaufsstart auf Steam 2021 sollten die Entwickler jedoch genug Zeit haben, solche Probleme zu beheben.

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