Star Fox für Nintendo Switch 2 im Test: Ein großartiger Klassiker, der leider in der Vergangenheit feststeckt
Test
Fox McCloud feiert auf der Nintendo Switch 2 sein großes Comeback. Das Remake von Lylat Wars überzeugt vor allem mit einer starken Präsentation, offenbart aber auch die Grenzen eines über 25 Jahre alten Konzepts.
Fox McCloud kennen viele jüngere Spieler heute vermutlich nur noch aus Super Smash Bros. oder seinem kurzen Auftritt im Super-Mario-Galaxy-Film. Dass der Weltraumfuchs einst zu Nintendos größten Aushängeschildern gehörte und mit Lylat Wars eines der beliebtesten N64-Spiele anführte, dürfte dagegen wohl nur noch älteren Fans bekannt sein.
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Mit Star Fox für die Nintendo Switch 2 soll sich das nun ändern. Dabei wurde das Spiel erst 2012 für den Nintendo 3DS neu aufgelegt, wie wir euch in unserem Star Fox-Special ausführlich erläutern. Na ja, wie sagt man so schön: Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Aber ist die dritte Version von Lylat Wars immer noch so gut wie das Original oder sogar besser? Und die noch viel spannendere Frage: Kann Rail-Shooter-Gameplay überhaupt noch im Jahr 2026 bestehen und begeistern? Wir haben uns für euch in den Arwing geschwungen und Star Fox mal genau unter die Lupe genommen!
Die Guardians of the Galaxy von Nintendo
Die Geschichte von Star Fox bleibt auch im Remake weitgehend der Vorlage treu. Der verrückte Wissenschaftler Andross hat das Lylat-System unter seine Kontrolle gebracht und bedroht die dortigen Planeten. Jetzt liegt es am Söldnerteam Star Fox, seine Pläne zu durchkreuzen.
Quelle: PC Games
Bevor ihr euch in die erste Weltraumschlacht stürzt, durchlauft ihr erst mal ein Tutorial.
Angeführt von Fox McCloud macht sich das Team gemeinsam mit Falco, Peppy und Slippy auf den Weg, um Andross aufzuspüren und den Frieden im Lylat-System wiederherzustellen. Große erzählerische Überraschungen solltet ihr dabei allerdings nicht erwarten. Die Handlung dient in erster Linie als Rahmen für die zahlreichen Missionen und Luftschlachten.
Neu sind allerdings einige zusätzliche Zwischensequenzen, die den Charakteren etwas mehr Persönlichkeit verleihen und die Geschichte stellenweise besser in Szene setzen als noch im Original.
Klassisches Rail-Shooter-Gameplay
Spielerisch bleibt Star Fox auch auf der Nintendo Switch 2 ein Rail-Shooter der alten Schule. Das bedeutet: Statt euch frei durch die Spielwelt zu bewegen, folgt ihr mit eurem Arwing festen Flugrouten und konzentriert euch voll auf das, was die Reihe seit jeher ausmacht: schnelle Luftkämpfe, präzises Ausweichen und das Ausschalten möglichst vieler Gegner.
Hin und wieder münden die Levels in offeneren Gebieten, wo ihr euch wirklich mal etwas freier in einem bestimmten Radius bewegen könnt. Die Ziele bleiben aber dieselben: Gegner abschießen oder einen Boss bekämpfen. Gerade in diesen Passagen steckt an sich so viel mehr Potenzial, das man hätte umsetzen können, um Star Fox noch abwechslungsreicher zu gestalten. Das bleibt aber leider auf der Strecke, sodass es inhaltlich nur bei der originalen Vorlage bleibt.
Die Steuerung geht angenehm leicht von der Hand. Mit der Laserkanone eures Arwings nehmt ihr Feinde, Geschütztürme und Hindernisse ins Visier. Hinzu kommen verschiedene Manöver wie die Fassrolle oder Loopings, mit denen ihr Angriffe abwehren oder ausweichen könnt. In den Levels könnt ihr außerdem Upgrades für euren Laser und euren Schild einsammeln. Als zusätzliche Waffe für den Arwing gibt es auch noch Bomben. Die verursachen großen Schaden, sind aber deutlich seltener zu finden. Der Einsatz sollte gut überlegt sein. Auf der nächsten werfen wir einen Blick auf die größte Besonderheit von Star Fox: Die alternativen Routen der Kampagne.
