Star Fox für Nintendo Switch 2 im Test: Alternative Routen und geheime Wege im Lylat-System
Test
Die eigentliche Stärke von Star Fox liegt nicht in seinem Umfang, sondern in seinem Wiederspielwert. Alternative Routen, versteckte Geheimnisse und verschiedene Fahrzeuge motivieren dazu, das Lylat-System immer wieder aufs Neue zu erkunden.
Auch der Mausmodus wird unterstützt. Dann wechselt ihr mit dem Arwing automatisch in die Cockpit-Perspektive. Spielt ihr mit den Joy-Cons, könnt ihr jederzeit nahtlos zwischen der klassischen und der Maussteuerung hin und her wechseln, sobald ihr einen Joy-Con senkrecht auf eine Oberfläche legt. Leider ist die First-Person-Ansicht damit zwingend verbunden. Die Maussteuerung in der Third Person zu verwenden, geht nicht. Zudem ist das Navigieren mit der Maus auch ziemlich gewöhnungsbedürftig.
Quelle: PC Games
Im Maus-Modus wechselt die Perspektive von der Third- zur First-Person.
Trotz seines vergleichsweise einfachen Spielprinzips entsteht ein hohes Tempo, bei dem ständig etwas auf dem Bildschirm passiert. Fast schon ein wenig zu viel. In manchen Situationen mit feindlichen Lasern und herumschwirrenden Teamkameraden passiert es nicht selten, dass ihr aus Versehen auch schon mal die eigenen Kollegen abschießt. Das kann manchmal etwas frustrierend sein, macht es aber gleichzeitig realistischer.
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Natürlich merkt man dem Grundkonzept an einigen Stellen auch sein Alter an. Moderne Shooter bieten meist deutlich mehr spielerische Freiheiten. Dennoch macht es Spaß, sich durch die abwechslungsreichen Missionen zu kämpfen und vor allem immer bessere Ergebnisse zu erzielen.
Geheime Wege durch das Lylat-System
Auf den ersten Blick wirkt Star Fox erstaunlich kurz. Ein kompletter Kampagnendurchlauf lässt sich problemlos in rund 90 Minuten abschließen. Für ein modernes Nintendo-Spiel klingt das zunächst ziemlich wenig. Allerdings steckt der eigentliche Reiz des Spiels woanders.
Quelle: PC Games
Der Arwing ist nicht das einzige Vehikel, das ihr in Star Fox steuern könnt. Auf Aquas verschlägt es euch in ein U-Boot.
Denn Star Fox verlässt sich voll und ganz auf den Wiederspielwert. Je nachdem, wie ihr euch in den einzelnen Missionen schlagt, verändert sich eure Route durch das Lylat-System. Statt immer dieselben Planeten zu besuchen, könnt ihr alternative Wege freischalten und dadurch komplett andere Levels, Bosskämpfe und Abschnitte erleben.
Um diese Routen spielen zu können, müsst ihr in bestimmten Missionen spezielle Voraussetzungen erfüllen. Bereits auf Corneria zeigt sich das Prinzip sehr gut. Gelingt es euch, euren Teamkollegen Falco vor feindlichen Angriffen zu beschützen, fordert er euch später dazu auf, ihm durch mehrere Steinbögen zu folgen. Schafft ihr das, entdeckt ihr eine alternative Route, die sich auf den weiteren Verlauf der Kampagne auswirkt.
Quelle: PC Games
Die Kampagnen-Route kann in jedem Durchgang unterschiedlich verlaufen, wenn ihr alternative Ziele erfüllt.
Gerade Spieler, die das Original nicht kennen, werden viele dieser Geheimnisse vermutlich nicht beim ersten Durchlauf entdecken. Das gehört allerdings zum Konzept. Nach jedem abgeschlossenen Abenteuer könnt ihr zumindest die Bedingungen bereits besuchter Planeten einsehen und gezielt versuchen, beim nächsten Anlauf neue Wege freizuschalten.
Zusammen mit einem klassischen Lebenssystem und dem ausgeprägten Arcade-Charakter entsteht dadurch ein Spiel mit einer ganz eigenen Motivation. Star Fox ist nicht auf einen einzigen langen Durchlauf ausgelegt. Stattdessen sollt ihr immer wieder von vorn beginnen und neue Pfade durch das Lylat-System entdecken.
Abwechslung zwischen Himmel und Tiefsee
Auch wenn der Arwing den Großteil des Abenteuers einnimmt, sorgt Nintendo immer wieder für kleine Abwechslungen. So nehmt ihr in einigen Missionen nicht im Cockpit des Raumjägers Platz, sondern steuert alternative Fahrzeuge. Dazu gehören der Landmaster, ein schwer gepanzertes Bodenfahrzeug sowie die Blue-Marine, ein U-Boot für Unterwassermissionen. Die steuern sich dann auch anders. Für wen lohnt sich denn jetzt Star Fox? Das erfahrt ihr auf der nächsten Seite.
