Star Trek Conquest versetzt uns in die Lage ganze Sternenflotten zu kommandieren, was leichter fällt als man glauben möchte.
Die Technik
Star Trek: Conquest
Grafisch reißt Star Trek Conquest keine Bäume aus, ja enttäuscht sogar etwas. Egal ob in der Galaxien- oder Planeten-Ansicht, immer werden unsere Raumschiffe nur als bewegungslose 2D-Icons dargestellt die über das Spielfeld geschoben werden und böse Laserstrahlen spucken. Unterlegt wird das ganze von den immergleichen Explosionsgeräuschen und den sich ebenfalls recht schnell wiederholenden Befehlen der Generäle. Hat man das Game erst einmal im Griff, überspringt man wo man überspringen kann, was das Gezeigte auf ein absolutes Minimum reduziert. Das soll nun aber nicht bedeuten, dass man mit dem Spiel keinen Spaß haben kann. Wie schon erwähnt eignet es sich hervorragend für Gelegenheitsspieler und Neueinsteiger, da es die grundlegende Mechanik rundenbasierter Strategiespiele wunderbar vermittelt, im höchsten Schwierigkeitsgrad sogar leicht anspruchsvoll aber nie unübersichtlich wird.
Schön wäre es trotzdem gewesen, wenn uns im Spiel mehr bekannte Personen aus der TV-Serie und den Filmen begegnen würde. Ebenfalls recht gut zu Gesicht hätte dem Spiel gestanden, wenn es mehr Musikstücke bieten würde, die man auch aus der TV-Serie her kennt.
