Mit dem zweiten Teil des Krieg der Sterne-Shooters hat Electronic Arts eines der Gamescom-Highlights im Angebot. Wir konnten eine Weltraumschlacht auf der Messe ausprobieren und sagen euch, wie viel Potenzial die Gefechte haben.
Battlefront 2 gehört ohne Frage zu den Top-Titeln des diesjährigen Spieleherbstes - jedenfalls in der Kategorie "Shooter". In Köln konnten wir uns nun nach der Episode-1-Landschlacht der E3 in das Cockpit eines TIE-Fighters schmeißen. Die von uns gespielte Multiplayer-Mission hieß schlicht "Fendor" und der Auftrag aufseiten des Imperiums war ebenso simpel: Einen Sternzerstörer vor einem Angriff der Rebellen beschützen. Dafür stand uns die Auswahl den "klassischen" imperialen Jägern zur Verfügung: Ein TIE-Fighter, -Bomber und -Interceptor. Unsere Feinde, insgesamt 10 Rebellen-Piloten, konnten sich hingegen für einen X-, A- oder Y-Wing entscheiden.
Battlefront 2 in der Vorschau: Waschechte Star Wars-Atmosphäre
Die verschiedenen Weltraumjäger bringen nicht nur unterschiedliche Flugeigenschaften in die Schlacht, sondern auch Spezialfähigkeiten. Ein TIE-Bomber kann zum Beispiel eine Salve Photonentorpedos abfeuern, ein TIE-Fighter hingegen sein Lasergeschütz in einen Turbo-Modus schalten. Da man nach einem Bildschirmtod sich stets für einen neuen Jäger entscheiden kann, ist man so auch auf die verschiedenen Phasen einer Schlacht einstellen. Dazu kann man sich durch genügend Erfolge in der Schlacht einen Elite-Flieger wie etwa Boba Fetts Slave 1 oder den Millenium Falcon auf der Rebellen-Seite für eine Runde freischalten.
Quelle: EA
Dank detailverliebter Grafik und tollem Sound ist die Atmosphäre in den Weltraumschlachten unglaublich nah an der Vorlage.
So mussten wir zum Beispiel zuerst in der Schlacht uns um die feindlichen Y-Wings kümmern, die es auf die Schilde unseres Sternzerstörers abgesehen hatten. Dafür war ein TIE-Fighter wegen seiner flinken Geschwindigkeit und der starken Laser-Salven wie geschaffen. In der zweiten Phase mussten wir uns hingegen um die Corellianische Korvetten des Gegners ausschalten, wogegen natürlich ein TIE-Bomber mit seinen Torpedos die besten Aussichten hat. Zum Schluss ging es noch in das Innere des Sternzerstörers, dort war ein TIE-Interceptor unserer Meinung nach die beste Wahl.
Wir konnten auf der Gamescom die Mission schon mehrmals spielen und müssen sagen: Hut ab, DICE! Dank der grandiosen Ton- und Musikuntermalung kommt echte Star Wars-Atmosphäre auf - und ebenso angetan waren wir von der detailverliebten Grafik. Ob die Weltraumschlachten aber auf Dauer unterhalten, können wir erst nach dem Test sagen. Beim Anspielen bekamen wir zumindest ein wenig das Gefühl, dass sie ein wenig "casualig" sind und so eher für Zwischendurch gedacht sind.
