Hollywoodstars außer sich vor Lob: Neuer Star-Wars-Kinofilm angeblich "wirklich, wirklich brillant"
News
Das Comeback von Star Wars im Kino ist vorerst gnadenlos gescheitert. Kann dieser neue Film das Ruder doch noch herumreißen?
Disney hat ein riesiges Problem. Neben dem Marvel Cinematic Universe und den Animationsfilmen (und deren Realverfilmungen) müsste eigentlich Star Wars einer der großen Stützpfeiler in Sachen Umsätze im Kino sein. Doch anstatt zuverlässig für Milliardenumsätze zu sorgen, lag die von George Lucas erschaffene Sternensaga jahrelang auf der großen Leinwand brach.
Das Comeback nach rund 10 Jahren missglückte. Zwar wurde The Mandalorian and Grogu (hier unsere Kurzkritik) von den Fans durchaus positiv bewertet, die Umsätze ließen allerdings zu wünschen übrig. Einem geschätzten Budget von 160 Millionen US-Dollar steht ein enttäuschendes Einspielergebnis von 328 Millionen US-Dollar gegenüber. Für die Marke Star Wars ist das ein echter Flop. Der nächste Film der weit, weit entfernten Galaxis soll die Zukunft des Franchises im Kino doch noch retten.
Wann kommt der nächste Star-Wars-Film ins Kino?
Starfighter soll am 27. Mai 2027 in Deutschland in die Kinos kommen. Ein Trailer existiert bislang nicht. Bis es so weit ist, muss die Marketingabteilung von Disney eine regelrechte Mammutaufgabe bewältigen. Wie kann es gelingen, Fans der Sternensaga nach dem Flop von The Mandalorian and Grogu zu überzeugen, doch wieder ins Kino zu gehen?
Schwierig wird es deshalb, da der neue Kinofilm angeblich auf keinerlei bekannte Charaktere aus den vorherigen Teilen setzt. Man pfeift offenbar auf jeglichen Fan-Service und beabsichtigt, sich voll und ganz auf die Qualität des Science-Fiction-Abenteuers zu konzentrieren. Um dies entsprechend nach außen zu kommunizieren, betonen mitwirkende Schauspielerinnen und Schauspieler aktuell schon weit vor einem ersten Trailer, wie gut Star Wars: Starfighter wird.
So stellte Matt Smith (House of the Dragon, Doctor Who) bereits klar, dass der Film "absolut überwältigend" und "wirklich, wirklich brillant" sein wird. Laut des Bösewichts im neuen Star-Wars-Film existiert bereits eine rohe Schnittfassung, die ihn äußerst positiv stimmt. In dieselbe Kerbe schlägt Amy Adams (Man of Steel, American Hustle, Arrival).
Die bereits sechsmal für den Oscar nominierte Schauspielerin wird in Star Wars: Starfighter nur eine kleine Rolle bekleiden. Dennoch zeigte sie sich völlig begeistert von den Dreharbeiten. "Ich weiß nicht, worüber ich eigentlich sprechen darf. Ich war so nervös am ersten Tag des Drehs, dass ich sogar vergessen hatte, wie man schauspielert".
Amy Adams outete sich als riesiger Star-Wars-Fan und gibt zu, dass sie sich wie ein "albernes Fangirl" vorkam. In einem aktuellen Podcast wird ihre Begeisterung mehr als deutlich: Ihre Erfahrung beim Dreh von Starfighter sei "so cool, Leute, einfach richtig cool" gewesen. Ob es der Marketingabteilung von Disney gelingt, dass sich die Begeisterung der Schauspielerinnen und Schauspieler über die angebliche Qualität von Starfighter auch auf die Fans von Star Wars überträgt, wird mit entscheidend dafür sein, ob ein weiterer Flop (und somit wohl das erneute Scheitern im Kino) verhindert werden kann.
Quellen: SFF Gazette, Smartless Podcast auf YouTube
