Star Wars: Tie Fighter wird 30: Darth Vader wäre stolz auf uns!

Special Olaf Bleich Benedikt Plass-Fleßenkämper Lukas Schmid
Star Wars: Tie Fighter wird 30: Darth Vader wäre stolz auf uns!
Quelle: Medienagentur plassma / Olaf Bleich

In Star Wars: TIE Fighter dienen wir als tapfere Weltraumpiloten unter der Ägide von Darth Vader und dem Imperator. Warum die Action-Simulation erstaunlich gut gealtert ist, erfahrt ihr im Retro-Special!

Das taktische Element der Energieverteilung bleibt erhalten, wird aber dezent vereinfacht. Denn Raumschiffe wie der TIE-Jäger oder auch der TIE-Bomber verfügen über keinerlei Deflektorschilde. Das bedeutet: Wir müssen anfangs lediglich die vorhandene Energie zwischen Lasern und Antrieb hin- und herschieben. Das erleichtert den Einstieg ungemein.

Bei späteren Modellen wie dem erwähnten TIE-Jäger Mk2 greifen wir dann auf die volle Funktionalität zurück. Außerdem können wir jetzt unsere Fortschritte regelmäßig speichern und verlieren sie nicht, wenn wir mal scheitern. Während der Missionen selbst gibt es nach wie vor keine Speichermöglichkeit.

Doch auch wenn TIE Fighter insgesamt zahmer als X-Wing daherkommt, ist der Dienst im Namen des Imperators kein Kinderspiel. Auch in unserer aktuellen Testrunde stolpern wir ein ums andere Mal über unser eigenes Unvermögen oder unsere mangelnde Disziplin. Gleich die erste Mission müssen wir mehrfach neu starten. Der Grund: Wir waren zu langsam bei der Inspektion der vorbeifliegenden Frachter, die ein ums andere Mal in den Hyperraum entschwinden.

An anderer Stelle stürzen wir uns mit dem TIE-Bomber todesmutig in den Infight mit einer Corellianischen Korvette. Geschickt klemmen wir uns mit unserem Bomber hinter den Koloss und schalten ihn mithilfe weiterer imperialer Jäger aus. Wenige Sekunden später ertönt jedoch die Meldung "Primärmission gescheitert" aus unseren Boxen.

Raumschiff von Außen Quelle: Medienagentur plassma / Olaf Bleich Vor lauter Heldentaten haben wir nämlich ganz vergessen, die Frachtschiffe zu bewachen, die derweil von einer Staffel Y-Flügler auseinandergenommen wurden. Wir merken schnell, dass wir in TIE Fighter mehr auf die Uhr schauen und uns stoischer an Missionsziele halten müssen als in aktuellen Spielen.

Auch das Auswendiglernen von auftauchenden Gegnern oder der Position wichtiger Objekte schadet nicht. TIE Fighter fühlt sich dennoch weniger wie ein Puzzle-Spiel als X-Wing an, drängt uns aber dennoch zum Einhalten der Vorgaben.

Wie ist TIE Fighter heute?

Hinsichtlich der Spielbarkeit ist ein Flightstick auch heute noch das optimale Eingabegerät. Moderne Gamepads unterstützt das Spiel nicht; die Kontrollen mit Maus und Tastatur funktionieren leidig. Wer an pfeilschnellen Jägern dranbleiben will, muss mit der Maus ordentlich rudern. Das geht in die Knochen.

In den Missionen regulieren wir fix unseren Schub und justieren unsere Perspektive über das Zahlenfeld, nehmen feindliche Gleiter ins Fadenkreuz und freuen uns wie ein Schneekönig über Abschüsse.

Gleichzeitig dürfen wir nicht zu forsch vorgehen, denn gerade die TIE-Jäger sind zerbrechlicher als rohe Eier. Geradezu grotesk modern wirkt die Möglichkeit, jederzeit den Schwierigkeitsgrad zu ändern. Drei Stufen stehen hier zur Auswahl, und auf "Leicht" ist Star Wars: TIE Fighter auch 2024 UND mit Maus und Tastatur mehr als machbar.

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