Star Wars: Zero Company: Die Rolle von Vince Zampella bei der Entstehung des Projekts
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Glückliche Fügung und ein spätabendlicher Anruf von Vince Zampella bescherten dem jungen Studio Bit Reactor die Arbeit an Star Wars: Zero Company. Studiochef Greg Foertsch erinnert sich.
Nachdem sich Firaxis seit Langem bedeckt hält, was einen neuen Teil der XCOM-Reihe angeht, liegen die Hoffnungen von Rundentaktik-Fans derzeit auf Star Wars: Zero Company. Das Spiel entsteht derzeit in einer Kollaboration zwischen Lucasfilm Games, Respawn Entertainment und Bit Reactor, wobei die Hauptentwicklungsarbeit und Verantwortung bei letztgenannten liegt.
Nun ist Bit Reactor ein noch recht junges Studio, das bisher noch kein Spiel veröffentlicht hat. Wie kommt ein solches Team also als erstes Projekt direkt an ein Star-Wars-Spiel? Dass das Team dieses Glück selbst nicht richtig fassen kann, wird deutlich, als uns Studiochef Greg Foertsch bei unserem exklusiven Studiobesuch gleich als Einstieg in den Tag von der glücklichen Fügung erzählte, die zu Zero Company führte.
Hilfreich war sicherlich, dass die Entwickler bei Bit Reactor keine blutigen Anfänger sind - ganz im Gegenteil. Viele Mitglieder der Gründungsmannschaft kommen von Firaxis und haben dort vorher bereits an Spielen wie XCOM und Marvel's Midnight Suns gearbeitet. Greg Foertsch selbst war über 20 Jahre dort und hat die Neuauflagen von XCOM maßgeblich mitgeprägt. Mit seinem neuen Studio wollte er jedoch das Genre weiter vorantreiben.
Ein Anruf bringt alles ins Rollen
Entsprechend begann man nach der Gründung des Studios im Jahre 2020 mit ersten Experimenten und Prototypen eines neuen rundenbasierten Taktikspiels. So werkelte das Team eine Zeit lang vor sich hin, bis Greg Feortsch eines Abends einen schicksalhaften Anruf bekommen sollte.
Die beiden Männer unterhielten sich in der Folge demnach eine ganze Weile über Gregs Ziele im Taktikgenre und warum er gerade für diese Art von Spielen so eine große Passion habe.
So kamen also Greg und sein Team von Bit Reactor dank Vince Zampella zu ihrem Traumprojekt. Zampella, der bereits mit Medal of Honor, Call of Duty und der Star-Wars-Jedi-Reihe große Spuren in der Gaming-Welt hinterlassen hat. Der ehemalige Chef von Respawn, der zuletzt die Verantwortung für die Battlefield-Reihe innehatte, ist erst kürzlich auf tragische Weise verstorben. Star Wars: Zero Company ist dann vielleicht sein Vermächtnis, das letzte Spiel, bei dem er half, es aus der Taufe zu heben. Auf jeden Fall hätte es kaum ein besseres Studio treffen können. Das Team hat die Expertise im Genre und, wie wir beim Besuch vor Ort feststellen konnten, auch genau die richtige Begeisterung für Star Wars.
Lesetipp: Hier findet ihr alle bisher erschienenen Artikel zu unserem exklusiven Studiobesuch bei Star Wars: Zero Company:
- Star Wars: Zero Company ist mehr als nur XCOM mit Lichtschwertern
- Wir haben es gespielt! Stellt uns eure Fragen zur Taktikhoffnung
- Wer sind die Entwickler von Bit Reactor und welche Vision verfolgen sie?
- Nicht nur XCOM-Kopie, sondern Weiterentwicklung des Genres
- Wie ein neues Star-Wars-Spiel seine eigene Identität findet
- Permadeath und zyklischer Ablauf geben Zero Company die Würze
- Die Gruppendynamik wurde von Star Wars: Rebels inspiriert
- Spannende Story trotz sterbender Charaktere, geht das?
- Der Krieg unter dem Krieg: Ein neuer Blick auf die Klonkriege
- Herausforderungen wie Jedi und die richtigen Squad-Größe
Star Wars: Zero Company wird von Bit Reactor in Kooperation mit Respawn Entertainment und Lucasfilm Games entwickelt. Vertrieben wird das Spiel von Electronic Arts. Erscheinen soll das Rundentaktikspiel 2026 auf PC, Playstation 5 und Xbox Series S/X. Transparenzhinweis: Zur Erstellung dieses Artikels hat Publisher Electronic Arts Reise und Übernachtung zum Studiobesuch bezahlt.
