Steam Deck: Globale Knappheit wegen Speicherkrise - Verfügbarkeit sinkt auch in Europa

News Alexander Pensler
Steam Deck: Globale Knappheit wegen Speicherkrise - Verfügbarkeit sinkt auch in Europa
Quelle: Valve

In den USA ist das Steam Deck bereits seit einigen Tagen aufgrund der globalen Speicherkrise ausverkauft. Jetzt kann der Gaming-Handheld auch im europäischen Online-Store von Valve nicht mehr bestellt werden.

Der weltweite Engpass an Speicherbausteinen wirkt sich jetzt auch auf die Verfügbarkeit des Steam Decks in Europa aus. Nachdem Valves Handheld-PC in den USA, Kanada und einigen Teilen Asiens nicht mehr im Online-Store des Herstellers erhältlich ist, trifft es nun auch europäische Konsumenten.

Alle drei Steam-Deck-Modelle "nicht vorrätig"

Auf der Store-Seite des Steam Deck finden sich derzeit drei Modelle: das LCD-Modell mit 256 GB, das Steam Deck OLED mit 512 GB sowie das OLED-Modell mit 1 TB. Doch zum aktuellen Zeitpunkt führt Valve alle drei Ausführungen als "nicht vorrätig" auf. Während das Steam Deck LCD eingestellt und lediglich vorhandene Bestände abverkauft wurden, nennt Valve bei den OLED-Modellen die Engpässe bei Speicherbausteinen als Grund dafür.

Hierbei ist nicht nur der deutschsprachige Steam-Deck-Store von den Lieferproblemen betroffen: Die drei Modelle sind aktuell in mehreren europäischen Ländern nicht erhältlich, wie GamingOnLinux schreibt. In Großbritannien können laut GamingOnLinux jedoch alle drei Modelle des Steam Deck noch bestellt werden. Verschiebungen und leere Lager aufgrund der Speicherkrise sind kein Einzelfall. Gerüchten zufolge könnte sich die Markteinführung der PS6 deutlich verspäten.

Im deutschsprachigen Online-Store von Valve sind alle drei Modelle des Steam Deck aktuell als 'nicht vorrätig' aufgeführt. Quelle: Valve (als Screenshot) Im deutschsprachigen Online-Store von Valve sind alle drei Modelle des Steam Deck aktuell als "nicht vorrätig" aufgeführt.

Tech-Konzerne kaufen Speicherchips für KI-Rechenzentren

Der Boom um künstliche Intelligenz führt dazu, dass Tech-Konzerne große Mengen an Speicherchips für KI-Rechenzentren aufkaufen. Die Chiphersteller kommen mit der Produktion des Speichers nicht hinterher und fokussieren sich zudem auf die Produktion für die KI-Branche. Hier winken deutlich höhere Gewinnspannen als im Consumer-Markt.

Die Folge: Arbeitsspeicher für Gaming-PCs, Konsolen und Co. steigt im Preis. Und Hersteller wie Valve können wegen Ausfällen in der Lieferkette nicht mehr für Nachschub beim Steam Deck sorgen. Zudem musste der Erscheinungstermin der aktuellen Version der Steam Machine und des VR-Headsets Steam Frame verschoben werden.

Besitzt ihr bereits ein Steam Deck OLED und seid daher nicht von den aktuellen Lieferproblemen betroffen? Schreibt uns gern einen Kommentar mit eurer Meinung unter diesen Text - dazu müsst ihr eingeloggt sein. Wer noch keinen Account hat, kann sich hier registrieren. Beachtet beim Kommentieren bitte unsere Forenregeln und die allgemeine Netiquette.

Quelle: Valve-Onlinestore via GamingOnLinux

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