Steam Deck Update: Downloads laufen jetzt bei Display aus weiter

News André Linken
Steam Deck Update: Downloads laufen jetzt bei Display aus weiter
Quelle: Valve

Dank eines just veröffentlichten Updates bekommen die Besitzer des Steam Deck endlich ein Feature, das mittlerweile seit mehr als drei Jahren auf sich warten lässt.

Mittlerweile liegt es tatsächlich mehr als drei Jahre zurück, dass Valve das Steam Deck auf den Markt gebracht hat. Nach einigen kleineren Startschwierigkeiten in Form von Nachschubproblemen hat sich der Handheld mittlerweile als ernstzunehmende Alternative zur Nintendo Switch oder anderen portablen Plattformen gemausert. Auf ein ganz bestimmtes Feature mussten die Besitzer jedoch seit dem Launch verzichten, obwohl es ganz weit oben auf der Wunschliste stand - bis jetzt.

Was steckt in der neuen Update für das Steam Deck?

Nach langer Wartezeit wird ein großer Wunsch vieler Fans erfüllt. Im Rahmen eines aktuellen Updates für die Firmware des Steam Deck führt Valve ein brandneues Feature hinzu. Es handelt sich dabei um eine Funktion, die es euch ab sofort ermöglicht, Downloads bei einem ausgeschalteten Display weiterlaufen zu lassen. Alle zuvor gestarteten Downloads werden somit im neuen "Display-Off-Low-Power-Mode" ordnungsgemäß abgeschlossen, ohne dass ihr euch weitere Gedanken darüber machen müsst.

Dieser Modus ist übrigens standardmäßig aktiviert, sobald das Steam Deck an einer Stromquelle angeschlossen ist. Um ihn auszuschalten, müsst ihr euch in das Einstellungsmenü zum Unterpunkt "Power" begeben. Dort könnt ihr das Feature ausschalten. Sollte es noch aktiv sein, während der Akku unter die 20-Prozent-Marke fällt, begibt sich das Steam Deck automatisch in den Schlafmodus. Aktuell ist das Feature noch im Beta-Stadium, dürfte jedoch nach reibungslosen Testläufen bald offiziell erscheinen.

Wie viel kostet das Steam Deck aktuell?

Wer nach einer Alternative zur Nintendo Switch 2 sucht, kann aktuell aus drei verschiedenen Modellen des Steam Deck wählen. Die günstigste Variante schlägt mit 419 Euro zu Buche und verfügt sowohl über ein LCD-Display als auch einen 40-Wattstunden-Akku mit einer Laufzeit von bis zu acht Stunden sowie 256 Gigabyte Speicher. Ab 569 Euro gibt es das erste OLED-Modell mit 512 Gigabyte Speicher und einem 50-Wattstunden-Akku. Die teuerste Variante für 679 Euro bietet sogar einen Speicher von einem Terabyte.

Quelle: Steam

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