Die anstehende Steam Machine unterstützt nur HDMI 2.0, obwohl die Hardware eigentlich HDMI-2.1-fähig wäre. Das Problem sind aktuell fehlende Linux-Treiber, die laut Valve "noch in Arbeit" sind.
Als Valve die Steam Machine im November vorstellte, fiel neben dem lediglich 8 GiB großen Videospeicher ein Detail ins Auge: Statt des aktuellen HDMI-2.1-Standards, der regulär 4K-Auflösung bei 120 Hertz schafft, bietet Valves Linux-Gaming-Box nur HDMI 2.0. Schuld daran sind fehlende Linux-Treiber, die von den Erstellern der HDMI-Spezifikation jedoch bislang blockiert werden.
Steam Machine technisch HDMI-2.1-fähig
Denn: Eigentlich ist die Steam Machine hardwareseitig HDMI-2.1-fähig, wie Valve gegenüber Ars Technica zugibt. Das HDMI-Forum, das für den HDMI-Standard verantwortlich zeichnet, stellt sich bei der Entwicklung von Linux-kompatiblen Open-Source-Treibern quer. Die zugehörigen Treiber für HDMI-2.1-Support in Valves Linux-basiertem SteamOS sind daher auf "Softwareseite noch in Arbeit".
Dank einer Verringerung der Farbauflösung, Chroma Subsampling genannt, ist Valves Steam Machine trotzdem in der Lage, eine 4K-Auflösung (3840 × 2160 Pixel) bei 120 Hertz Bildwiederholrate auszugeben. Allerdings geht das auf Kosten der Bild- und Farbqualität. Zudem fehlt weiterhin die Unterstützung für variable Bildwiederholraten (VRR) auf Basis des HDMI-2.1-Standards.
Ob sich diese Problematik gelöst hat, wenn die Steam Machine Anfang 2026 auf den Markt kommt, ist unklar. Valve weist jedoch darauf hin, dass die Steam Machine auch einen DisplayPort-1.4-Anschluss besitzt, der mit einem HDMI-2.1-Adapter an einen passenden Bildschirm angeschlossen werden kann. Das liefert zwar 4K mit bis zu 240 Hertz, doch HDMI-2.1-basierter VRR-Support fehlt entsprechend auch hier.
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Quelle: Valve via Ars Technica
