Steel Hunters könnte der neue Battle-Royale-König werden - und ist völlig kostenlos!
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Steel Hunters soll das neue Free-to-Play-Flaggschiff von Wargaming werden. Wir konnten die Early-Access-Version ausgiebig anspielen - und wollten den Controller gar nicht mehr aus der Hand legen ...
Mit World of Tanks (2010), World of Warplanes (2013) und World of Warships (2015) hat sich der seit 2011 auf Zypern ansässige Publisher und Entwickler Wargaming gleich drei große Standbeine im Free-to-Play-Sektor aufgebaut. Vor allem World of Tanks sowie World of Warships erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit und mobilisieren täglich zehntausende Spielerinnen und Spieler weltweit.
Doch Wargaming weiß auch, dass selbst die erfolgreichsten und langlebigsten Marken aufgrund von Marktumbrüchen schnell an Zugkraft verlieren können. Genau hier setzt Steel Hunters an, ein brandneuer Free-to-Play-Titel, mit dem sich Wargaming ab Anfang April 2025 ein weiteres Standbein im hart umkämpften Markt der Live-Service-Games aufbauen möchte.
Erzählerischer Aufhänger für das große Kampfroboter-Verschrotten ist ein kataklysmisches Ereignis, mit dem sich die Erde im Jahr 2045 erstmals konfrontiert sieht: Eine Meteoritenwolke regnet auf den blauen Planeten nieder, kostet Millionen Menschen das Leben und hinterlässt obendrein ein seltsames außerirdisches Material, das alle, die damit in Berührung kommen, deutlich schneller altern lässt.
Doch die Starfall genannte Ressource hat auch ihr Gutes: Sie löst eine beispiellose technologische Revolution aus und dient der Menschheit schon bald als völlig neue Energiequelle, die die Eroberung des Weltraums weiter beschleunigt.
Doch dann kommt es erneut zu einer Katastrophe: Ein gigantischer Meteor namens Mayday Omega schlägt auf der Erde ein und löscht weitere Milliarden Leben aus. Gleichzeitig entbrennen Kämpfe zwischen verschiedenen Fraktionen um die Ressource Starfall - ausgetragen in gigantischen Kampfmaschinen, den sogenannten Hunters.
Rasante PvPvE-Schlachten
Und genau hier komme ich ins Spiel: Als Pilot einer Hunter-Einheit werde ich zusammen mit einem Teamkameraden in einem von derzeit drei offenen angelegten Szenarien abgesetzt und habe die Aufgabe, die übrigen fünf Zweier-Teams auszuschalten - respektive am Ende einer Partie als erstes Team per Evac-Raumschiff die Karte erfolgreich zu verlassen.
Das nun folgende Gameplay sendet klare Battle-Royale-Vibes, streicht allerdings die anfängliche Absprungphase komplett, wie man sie aus Titeln wie PUBG oder Fortnite kennt. Das heißt: Statt beim Überfliegen der Karte selbst zu entscheiden, wann ich abspringe und wo genau ich landen werde, weist das Spiel allen sechs Teams automatisch einen Landepunkt auf der Karte zu.
Quelle: DPS Games / Wargaming
Dort mit Karacho aufgeschlagen, gilt es zunächst, die Leistungsfähigkeit meines Hunters zu optimieren, indem ich Jagd auf die wertvollen Ressourcen der fliegenden Wächterdrohnen mache.
Zumindest die Standardvarianten dieser Drohnen leisten in der Vorabversion noch kaum Widerstand und sind dementsprechend schnell erledigt. Zurück bleiben zum einen Energiezellen, die das Energielevel meines Hunters steigen lassen. Kaum ist Stufe drei erreicht, erhalte ich zur Belohnung Zugriff auf eine vierte, Hunter-spezifische Spezialfähigkeit.
In den Wracks verschrotteter Drohnen finden sich zudem mysteriöse geometrische Objekte in unterschiedlichen Seltenheitsstufen, die verschiedene Upgrades symbolisieren. Während kugelförmige Items die Struktur, also die Widerstandsfähigkeit der Hunter-Außenhülle stärken, geht das Aufsammeln pyramidenförmiger Gegenstände mit einem Schadens-Upgrade der Waffensysteme einher.
Quaderförmige Items wiederum stärken die Schildgeneratoren meines Hunters. Weitere Sammelobjekte, die regelmäßig entweder in Drohnen oder direkt in der Umgebung zu finden sind, sind Munition, Reparaturkits sowie sogenannte Revive-Booster, die die Respawn-Zeit bei einer eventuellen Zerstörung meiner Einheit massiv verkürzen.
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Wichtig in diesem Zusammenhang: Ein Respawn funktioniert nur, wenn mein Teamkollege noch lebt. Ist auch sein Mech Altmetall, heißt es "Game Over"! In dieser anfänglichen Upgrade- und Erkundungs-Phase spielt sich Steel Hunters noch vergleichsweise entspannt. Das ändert sich aber schnell, sobald menschliche Gegner den Weg kreuzen und die ersten heftigen Feuergefechte ausbrechen.
