Stellaris: Was ging da bloß schief? Entwickler entschuldigt sich für Update 4.0

News Alexis Hoffmann
Stellaris: Was ging da bloß schief? Entwickler entschuldigt sich für Update 4.0
Quelle: Paradox

Derzeit hat Stellaris mit einem Update zu kämpfen, das lichterloh wie ein Phönix zu brennen scheint.

Neulich ist das Strategiespiel Stellaris wieder in den Schlagzeilen aufgetaucht. Schließlich versteht man es bei Paradox Interactive, die Fangemeinde auch nach rund neun Jahren regelmäßig hinter dem Ofen hervorzulocken.

Wirft man einen Blick auf SteamDB, so konnte das Projekt jüngst wieder einen massiven Anstieg aktiver Spieler*innen verzeichnen. Doch der Startschuss für das ambitionierte Update 4.0 und den DLC Biogenesis ging scheinbar nach hinten los. Inzwischen hat man sich offiziell bei der Community entschuldigt.

Wie lange dauert ein Spiel Stellaris?

Eine Partie Weltraumstrategie dürfte euch zwischen 20 und 30 Stunden Lebenszeit rauben. Dabei können Strateg*innen mit Hang zum Detail auch hunderte Stunden in Stellaris (jetzt kaufen 49,99 € / 44,99 € ) verbringen. An Aspekten wie der Dauer einer Partie oder den neuen Inhalten an sich ist die Version 4.0 jedenfalls nicht gescheitert.

Aktuell berichten Seiten wie PCGamesN, dass sich Biogenesis in vielen Test eigentlich behaupten konnte. Viel mehr sind es die technischen Probleme, mit denen Stellaris zurzeit zu kämpfen hat. Statt also die Lorbeeren der eigenen Arbeit zu ernten, blickt man bei Paradox auf einen Steam-Wertungsdurchschnitt, den die Plattform als "Größtenteils negativ" kategorisiert.

Dieser Tage hat sich Stephen Muray, tätig als Game Director für Stellaris, zur Situation in einem Dev Diary geäußert. Statt die Probleme zu ignorieren, wird klar kommuniziert, dass das Strategiespiel technisch derzeit mehr brennt, als es dem Team lieb wäre.

Entschuldigung an die Fans von Stellaris

"Biogenesis ist eine fantastische Erweiterung, und wir sind stolz darauf, was wir erreicht haben", so Muray. "Aber ich muss ehrlich sein, passend zum Namen ist der kostenlose Patch neben Biogenesis ein wenig in Flammen geraten. Während dem Lead-Up zum Release war ich mir sicher, dass wir in der Lage sein würden, den Revamp abzuschließen und die meisten kritischen Bugs zu entfernen."

"Wir haben dieses Ziel verfehlt, und wir sind weiterhin dabei, Dinge zu verbessern, bis der Release von 4.0 da ist, wo er sein soll", lautet es im Statement. Den Release in Richtung Sommer zu verschieben hatte man zwar überlegt, allerdings letztlich ausgeschlossen. Des Weiteren glaubt Muray fest daran, dass die weitreichenden Änderungen von 4.0 grundlegend die richtigen sind, um die Zukunft des Projektes zu gestalten.

Der Abschluss des Statements ist derweil eindeutig: "Ich bin immens dankbar für die Leidenschaft unserer Fans und entschuldige mich dafür, euch enttäuscht zu haben."

Seitens PCGamesN merkt man an, dass das Spiel fleißig mit Hotfixes versorgt wird. Ob das die Probleme der jüngsten Version wirklich wird lösen können, ist eine andere Frage. Wir bleiben in jedem Fall gespannt, wie sich die Geschichte des brennenden Phönix weiterentwickeln wird, und ob man bei Paradox den Feuerlöscher findet.

Quelle: PCGamesN

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