Super Mario Party Jamboree gespielt: Die größte Switch-Sause des Jahres steht an und Nintendo setzt euch auf die Gästeliste!

Special Annika Menzel
Super Mario Party Jamboree gespielt: Die größte Switch-Sause des Jahres steht an und Nintendo setzt euch auf die Gästeliste!
Quelle: Nintendo

Staubt schon mal die Würfel ab und macht euch schick, denn Super Mario Party Jamboree lädt euch zu einer wilden Fete ein! Wir durften vorab reinspielen und drei verschiedene Modi ausprobieren.

Auf die Plätze, fertig, los! Nintendo ist mal wieder in Feierlaune und lädt euch bald zu einer wilden Mischung aus Brettspiel, Geschicklichkeitsübungen und Frustbewältigungstraining ein. Super Mario Party Jamboree ist bereits der dritte Vertreter der Reihe auf der Nintendo Switch, hat aber trotzdem allerhand neue Unterhaltung im Gepäck.

Wir durften uns bei einem Anspiel-Event in Frankfurt bereits selbst ins Getümmel stürzen und drei verschiedene Modi der bunten Sause vorab ausprobieren. Wir haben viel gelacht, uns temporär verbrüdert und jegliche Moralvorstellungen auf der Jagd nach den Sternen über Bord geworfen.

Wer den Wiggler stört

Eigentlich ist ja eher Mario Kart dafür berüchtigt, ein richtiger Stresstest für Freundschaften zu sein. Doch auch bei einer vermeintlich entspannten, klassischen Runde Mario Party sollten eure Beziehungen stark genug sein, um den einen oder anderen hinterlistigen Diebstahl verkraften zu können.

Doch fangen wir erstmal ganz vorne an. Ihr habt die Wahl zwischen fünf neuen und zwei bereits aus älteren Spielen bekannten Brettern für die normalen Partys. Uns verschlug es bei der Preview-Session in ein hübsches Waldstück, in dem ein Wiggler gemütlich in der Mitte des Spielfelds schlummerte.

So niedlich der Anblick der großen, friedlichen Raupe auch war, er setzte uns direkt unter Spannung. Denn wenn ihr in der Vergangenheit bereits Bekanntschaft mit so einem Geschöpf gemacht habt, dann wisst ihr sicherlich, wie cholerisch es werden kann!

Da wir aus Zeitgründen allerdings nur fünf der zehn Runden spielen konnten, bekamen wir leider nicht mit, wie lange seine friedliche Ruhe wohl anhält. Provoziert haben wir ihn nämlich genug: Sobald wir auf einer Art Ereignisfeld landeten, schlafwandelte er ein paar Schritte weiter.

Dadurch ebnete oder verbaute sich ein Weg auf die andere Seite des Spielbretts. Dementsprechend konnten wir schön Schabernack treiben und unseren Mitspielern mit dem richtigen Würfelwurf den nächsten Zug ordentlich vermasseln.

Immerhin sind die anderen Partygäste sehr gefährlich, sobald sie mit 20 Münzen in der Tasche in die Nähe eines Sterns kommen. Denn am Grundprinzip des Spiels hat sich nichts geändert: Ihr würfelt, zieht über die Karte und löst, je nach der Farbe des erreichten Feldes, ein bestimmtes Ereignis aus.

Mario erhält von Toad einen Stern Quelle: Nintendo Nach jeder Runde gibt es ein Minispiel, dessen Teilnehmerkonstellation auf den Feldfarben beruht. Wer am Ende der Partie mit den meisten Sternen von dannen zieht, wird dann zum Sieger gekürt. So weit, so gut!

Diebstahl steht an der Tagesordnung

Aber wie wir das bereits seit vielen Jahren kennen, wäre es nicht nur viel zu einfach, sondern auch viel zu friedlich, seinen Mitspielern einfach die Führung zu überlassen. Wir haben zum Beispiel satte 50 Münzen dafür investiert, einem Kollegen den Stern zu mopsen - natürlich nur, um die Mechanik auszuprobieren, versteht sich.

Die Minispiele, in denen wir mit- und gegeneinander angetreten sind, waren eine bunte Mischung aus neuen und bekannten Herausforderungen. Über 100 Stück soll es davon in Super Mario Party Jamboree (jetzt kaufen 58,79 € ) geben, so viele wie noch nie zuvor!

Manche davon verlangen Geschick, manche Glück und wieder andere setzen voraus, dass sich keine Hindernisse im Funkbereich zwischen Joy-Con und Konsole befinden. Ein bisschen gehört die Kabbelei, ob man selbst oder das Spiel jetzt schuld an der Niederlage war, schließlich zur Party-Erfahrung dazu.

Uns kam das Wiggler-Spielbrett im Vergleich zu den früheren Teilen etwas klein vor, allerdings haben wir uns aufgrund der zufälligen Sternpositionen auch die ganze Zeit nur in der unteren Hälfte herumgetrieben. Insgesamt fühlte sich unser Match im besten Sinne nach klassischem Mario Party an, das durch ein neues Spielbrett und teils unbekannte Minispiele für frischen Wind sorgte.

Bildergalerie

Wir freuen uns darauf, im Oktober auch die anderen Spielbretter auszutesten, allen voran die Rennstrecke. Auch wenn wir leider nie erfahren werden, wer die Partie unserer Anspielsession gewonnen hätte, sind wir uns sicher, dass Koopa die Nase vorne hätte. Völlig unparteiisch natürlich und nicht etwa, weil wir ihn selbst gespielt haben.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk