Besonders die knallharte KI zeichnet den Ferrari Challenge Nachfolger aus dem Hause der System 3 Studios aus.
Der Multiplayer
Supercar Challenge
Offline wie auch online können wir uns mit bis zu sechzehn Fahrern gleichzeitig auf den diversen Rennstrecken tummeln. Während man offline vor dem Rennen jeweils eine einzige(!) Qualifikationsrunde fährt, wird einem online dafür eine bestimmte Zeit vorgegeben. Hat man Pech und betritt eine Session kurz vor Ende der Qualifikation, kommt man unter Umständen gar nicht mehr dazu seine Qualifikationsrunde fertig zu fahren und man wird an letzter Stelle in die Startaufstellung gestellt. Umgekehrt aber, wenn man sich schon in der Session befand, hat man sogar die Chance mehrere Runden zu drehen, wobei die beste Zeit zählt. Das führt leider dazu, dass sich viele Spieler schon während oder direkt nach der Qualifikation aus der Session verabschieden, weswegen man online nur selten das gesamte Fahrerfeld aus sechzehn Piloten zusammen bekommt. Dabei sollte man aber noch erwähnen, dass Supercar Challenge auch über einen LAN-Modus verfügt. Es ist also möglich lokal bis zu 16 Playstation 3-Konsolen miteinander zu vernetzen.
Doch wenn das Rennen online erst einmal gestartet wurde kommt so richtig Spaß auf. Zwar treten auch online ab und zu vereinzelte Framedrops auf, doch im direkten Vergleich mit Ferrari Challenge deutlich weniger. Es ist besonders der Regen sowie der Gummi am Start der dem Spiel etwas zu schaffen macht und die Framerate einbrechen lässt. Doch wie schon erwähnt, dies geschieht deutlich weniger als noch beim Vorgänger.
Supercar Challenge
Grafisch kredenzt uns Supercar Challenge gehobenen Durchschnitt mit angenehm scharfen und kontraststarken Texturen, wobei besonders die hochdetaillierten Fahrzeuge zu gefallen wissen, besonders die Cockpitperspektive ist gelungen, die immer wieder auftretenden PopUps aber weniger. Im Renngeschehen selbst aber fallen diese kaum mehr ins Gewicht. Leider ebenso wenig macht sich das Schadenssystem bemerkbar, welches irgendwie nur ein Halbes ist. Denn es ist schon erstaunlich was man den Fahrzeugen alles zumuten kann bis sich die Schäden endlich auf das Fahrverhalten auswirken. Nicht umsonst, oder vielleicht gerade deswegen, wird uns der Schaden per Prozentanzeige eingeblendet. Bis ca. 80% kann man den Wagen demolieren ohne wirklich etwas davon zu bemerken, und dann wird man plötzlich disqualifiziert. In diesem Zusammenhang ebenfalls etwas antiquiert wirkt die sofortige Zeitstrafe beim Abkürzen von Schikanen. Für mehrere Sekunden wird dabei unser Fahrzeug auf Schrittgeschwindigkeit abgebremst, was einem eigentlich jedes Mal ärgert und eleganter gelöst hätte werden können.
