Swarm verlangt vom Spieler nicht nur kreatives Töten auf Tausend Arten, sondern auch schnelles Handeln um zu gewinnen.
Swarm
Durch den wiederholenden Charakter ist man durchaus rund sechs Stunden mit dem Spiel beschäftigt. Die Schwarmiten haben dabei einige "Moves" drauf: Drückt man eine der Schultertasten, verteilen sie sich auf dem Bildschirm und können so mehr DNS gleichzeitig sammeln. Mit der anderen Schultertaste rücken sie zusammen, um an Fallen vorbei zu laufen. Da Punkte auch in höheren Lagen zu holen sind, darf man die Kerlchen stapeln. Das Geschehen findet von einer Schräg-Oben-Perspektive statt, die den Nachteil hat, dass Entfernungen in die Tiefe oft nur schwer einzuschätzen sind, wodurch unnötig viele Schwarmiten bei Sprungpassagen, die durchaus knifflig sein können, draufgehen. Swarm ist kein Spiel für Anfänger!
Swarm
Dafür wird aber viel Motivation erzeugt, da man sich ständig verbessern kann. Darüber hinaus hatten die Entwickler viele kreative Ideen für Fallen und abwechslungsreiche Abschnitte. Die direkte Steuerung ist ansonsten sehr gut gelungen, auch wenn man sich zunächst kaum vorstellen kann, wie man eine Gruppe von 50 Aliens steuern soll. Die Grafik ist ebenfalls auf einem sehr guten Niveau. Vor allem die putzigen Animationen sind nett anzuschauen. Sie hoppeln in ihren Tod und sehen dabei auch noch gut aus.
