Genau wie Mario ist auch Sonic ein begabtes Multitalent, das es im pfeilschnellen Kart auch mal als Rennpilot versucht. Mit Team Sonic Racing steht ein neuer Ableger in den Startlöchern, der auf PC, PS4, Switch und Xbox One für Action und Team-Work sorgen soll. Wir haben das Rennspiel auf der Gamescom 2018 ausprobiert und verraten euch unsere Eindrücke.
Sega will im vom Mario Kart dominierten Fun-Racer-Segment punkten und veröffentlicht im Dezember zu diesem Zweck Team Sonic Racing (jetzt kaufen / 9,65 € ) für PC, Xbox One, Playstation 4 und Nintendo Switch. Auf der Gamescom 2018 konnten wir das Rennspiel ausprobieren, waren dabei aber auf die drei Rennstrecken "Market Street", "Whish Circuit" sowie "Ice Mountain" beschränkt. Wir haben Team Sonic Racing auf der Playstation 4 gespielt.
Rennfahren im Team
Um sich von anderen Fun-Racern und allen voran Mario Kart abzuheben setzt Team Sonic Racing auf, das verrät schon der Name, Teams. Beim Anspielen im Singleplayer fuhren wir im Team aus drei Fahrern gegen zwei andere Mannschaften aus jeweils ebenfalls drei Fahrern, insgesamt also zu neunt. Im Online-Mehrspieler werden Rennen mit bis zu zwölf Spielern gleichzeitig möglich sein. So werdet ihr nach dem Rennen auch nicht nur nach der endgültigen Platzierung eingeordnet, sondern nach den addierten Leistungen eures Teams, die aus Platzierung sowie eingesammelten Ringen bestehen.
Die Rennen selbst spielen sich wie die meisten Fun-Racer: Gas geben, driften, eigene Items einsetzen und gegnerischen Items ausweichen, Erster werden. Innerhalb eures Teams könnt ihr Items teilen, das ist eine Besonderheit. Bei den praktischen Helferlein erwarten euch die üblichen Verdächtigen wie Boost, Raketen und Ähnliches. Beim Anspielen hatten wir Spaß mit den dank Items actionlastigen Rennen, die Steuerung schien aber etwas schwammig zu sein. Zumindest kommt sie nicht ganz an die extrem präzise, knackige auf-den-Punkt-Steuerung von Mario Kart 8 (Deluxe) ran. Damit muss sich jeder neue Fun-Racer aber wohl oder übel nun mal messen lassen.
Zwar durften wir auf der Gamescom nur drei Strecken spielen, diese waren aber abwechslungsreich und aufregend gestaltet. Bei "Ice Mountain" bretterten wir über Schnee und Eis durch die Berge, "Market Street" führt durch die Stadt und "Whish Circuit" erinnert uns an Mario's Piste aus Mario Kart 8 (Deluxe). Lediglich an Wiedererkennungswert fehlt es den Strecken aus unserer Anzock-Session. Da das fertige Spiel aber natürlich noch deutlich mehr Umfang bietet, könnten sich darunter gut und gerne etwas einprägsamere Pisten befinden.
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Potential oder nicht?
Ob Team Sonic Racing der große Hit wird? Das können wir natürlich erst im Dezember anhand des endgültigen Spiels beurteilen, was wir bisher gesehen haben, ist jedoch solide und gut. Mehr aber auch nicht. Das Team-System ist nett, ändert die grundsätzlichen Regeln eines Fun-Racers aber nicht wirklich. Irgendwie muss da noch mehr kommen, denn nach rund 30 Minuten in Team Sonic Racing hatten wir vor allem eine Frage: Wieso soll man den Raser mit dem blauen Flitzeigel jetzt anstatt Mario Kart spielen? Zumindest wenn man denn eine Switch sein Eigen nennt und somit Zugriff auf den Genre-Primus hat.
