The Legend of Zelda: Skyward Sword im Gamezone-Test

Test Michael Stadler

... vereint alte Tugenden mit neuen Features nebst Gameplay-Elementen und vermittelt Stilsicher den ewigen Charme der Serie.

Omnipräsente Fernbedienung

The Legend of Zelda: Skyward Sword The Legend of Zelda: Skyward Sword Wie oben schon angedeutet macht sich dank der Zusatzperipherie Wii Motion Plus im Vergleich zum Vorgänger Twilight Princess ein völlig anderes, präziseres Spielgefühl breit. Aber auch die Knopfbelegung ist sehr intuitiv umgesetzt worden. Dem mit dem C-Knopf auf dem Nunchuck aktivieren wir die Aura-Suche, halten wir den Knopf können wir das Ziel wechseln. Auf dem Z-Knopf darunter visieren wir Gegner im Kampf an. Führen wir eine schnelle Bewegung mit dem Anhängsel aus zückt Link sein Schild und hält es schützend vor seinen Körper. Hauptsächlich wird allerdings der Analogstick zur allgemeinen Fortbewegung genutzt. Die meiste Arbeit darf allerdings die Fernbedienung verrichten. Während wir auf 1 und 2 Hilfe und Informationen bekommen, wird auf A gesprintet und interagiert. Dem B-Knopf kommt die Herrschaft über die verfügbaren Items zu. Wird er gehalten können wir ähnlich der Aura-Suche in einem Kreismenü auswählen welches Hilfsmittel nun auf den Knopf gelegt werden und mit Druck auf die Taste zum Vorschein kommen soll. Auf dem Steuerkreuz befinden extrem wichtige Items und Funktionen wie Zeldas Lyra oder Phai. Alle anderen relevanten Funktionen wie schnelles Klettern, Schwerthiebe, den Rundumschlag oder der epische Moment der Schwertübergabe am Anfang unserer Reise werden vom Gyrometer unserer Bewegung entsprechend erfasst und umgesetzt. So kompliziert wie die Bedienung auf den ersten Blick wirken mag, so unkompliziert und vor allem spielerisch geht sie schon nach einer kleinen Einarbeitungszeit von der Hand.

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt

The Legend of Zelda: Skyward Sword The Legend of Zelda: Skyward Sword Technisch hat Skyward Sword zwei Gesichter die man wohl mit dem Ausdruck "Das Schöne und das Biest" am treffendsten beschreibt. Auf der einen Seite haben wir eine unfassbar homogen gestaltete Spielwelt inklusive ihrer vielen verschiedenen Bewohner in der jeder Zentimeter wirkt wie aus einem Guss, nichts ist hier fehl am Platz und das sowohl im Himmel als auch auf Erden. Dabei gehört der ganz eigene Charme und das ganz spezielle Gefühl während man Welt um Welt, Gebiet um Gebiet, Raum um Raum erkundet zu den ganz großen Stärken des Titels. Garniert wird dieses Erlebnis dann auch noch mit zahlreichen echten Zelda-Momenten die nun endlich durch eigenes Handeln hautnah, realistisch und präzise erlebt werden können. Auf dieser Ebene ist dies der beste Zelda-Teil den wir jemals in Händen hielten. In diese Lobgesänge stimmt der Soundtrack einmal mehr frohlockend ein und bietet uns ein Klangerlebnis der Extraklasse.

The Legend of Zelda: Skyward Sword The Legend of Zelda: Skyward Sword Es gibt keine Sekunde in Skyward Sword die nicht perfekt von hingebungsvoll komponierter Musik umrahmt und ausgemalt wird. Alleine das Lied der Göttin, das von uns im Spiel auf der Lyra der Göttin gespielt wird könnte unserer Meinung nach den ganzen Tag rauf und runter laufen. Doch wo so viel Licht ist, bleibt Schatten leider nicht aus. Mit einem weinenden Auge müssen wir dem Titel leider bescheinigen, dass der rein grafische Aspekt mit einigen Problemen gespickt ist. Es gibt in der gesamten Spielwelt keine Person oder keinen Gegenstand ohne Treppchenbildung, kein Gebiet ohne Pop-Ups und übermäßig viele matschige Texturen. Hinzu kommt dass Phai der einzige Charakter im Spiel ist der eine Stimme hat aber leider nur verzerrte Laute von sich gibt die stark an die japanische Sprache erinnern. Alle anderen Figuren im Spiel lassen sich nur zu vereinzelten Lauten hinreißen, was sie euch eigentlich erzählen muss auch Ende 2011 noch gelesen werden - schwach!

Meinung

Wertung zu The Legend of Zelda: Skyward Sword (Wii)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Gelungene SteuerungLiebevoll ausgearbeitete SpielweltWunderschöner SoundtrackSymbiose aus alten und neuen ElementenFacettenreiche SpielweltNeue GimmicksEpische Momente
TreppchenbildungMatschige TexturenPop-UpsFehlende SynchronisationBacktracking
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