Ubisoft: Mitarbeiter kritisiert offenbar Home Office-Verbot, kassiert 3 Tage unbezahlte Suspendierung
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Bei Ubisoft hängt der Haussegen aktuell mehr als schief. Ein Team Lead, der die jüngsten Entwicklungen kritisierte, wurde jetzt unbezahlt nach Hause geschickt.
Wer dachte, dass bei Ubisoft nach einem recht erfolgreichen Jahr 2025 wieder etwas Ruhe einkehren würde, dürfte in den vergangenen Tagen vom Gegenteil überrascht worden sein. Eine komplette Neuausrichtung des Unternehmens soll zu hohen Einsparungen führen. Die Zukunft vieler Marken ist offen. Intern scheint die Stimmung immer weiter zu kippen.
Wichtiger Mitarbeiter kurzerhand suspendiert
Als wären eingestellte Spiele und geschlossene Studios nicht schon genug, hat Ubisoft kürzlich auch eine volle Rückkehr ins Büro angeordnet. Während bisher viele Mitarbeiter aus dem Home Office gearbeitet haben, sollen sie nun wieder fünf Tage pro Woche ins Büro kommen. Offiziell soll das die Kreativität und Effizienz fördern.
David Michaud-Cromp, Team Lead und Level Designer bei Ubisoft Montréal, hat seine Meinung dazu öffentlich in einem LinkedIn-Post geteilt:
Also... Ubisoft will wieder 5 Tage im Büro einführen... weil sie "an Zusammenarbeit glauben"... aber mal ehrlich, wir sind doch nicht völlig dumm... wir wissen ganz genau, warum ihr wieder 5 Tage im Büro einführen wollt...
Das hat dem Unternehmen offenbar gar nicht gefallen. Wie er in einem weiteren Post wenige Tage später schreibt, hat sein Arbeitgeber ihm eine dreitägige unbezahlte Suspendierung mitgeteilt. Als Grund dafür wurde ein Verstoß gegen die Loyalitätspflicht angeführt. Seine Kommentare sind also nicht erwünscht.
Die Rückkehr ins Büro wird von einigen als Versuch von Ubisoft wahrgenommen, als Arbeitgeber unattraktiver zu werden. Da man ohnehin geplant habe, in den kommenden Jahren weiter Stellen abzubauen, wäre es demnach praktisch, wenn sich einige Leute einfach selbst neue Jobs suchen würden.
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Quelle: David Michaud-Cromp auf LinkedIn via insider Gaming
