Interessante Theorie von Ubisoft: Mehr Spaß in Spielen durch Mikrotransaktionen
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Monetarisierung durch Mikrotransaktionen ist weiterhin ein umstrittenes Thema. Ubisoft sieht das interessanterweise etwas anders.
Es gibt eine Vielzahl von polarisierenden Themen in der Gaming-Branche, die nach wie vor für hitzige Diskussionen sorgen. Dazu zählt definitiv auch die zusätzliche Monetarisierung von Computerspielen. Die Geister scheiden sich, ob es sich hierbei um ein probates Mittel der Entwicklungsfinanzierung handelt oder pure Abzocke seitens Publisher und Entwickler - zumindest teilweise.
Ausgerechnet Ubisoft nimmt in dieser Kontroverse eine ebenso deutliche wie für einige Fans wohl auch überraschende Stellung ein. Der Publisher behauptet sogar, dass die Monetarisierung dabei helfen kann, den Spielspaß mehr oder weniger direkt zu steigern. Diese Aussage sorgt sicherlich für einiges an Gesprächsstoff.
Extra bezahlen, für mehr Spielspaß? Das sagt Ubisoft
Ubisoft veröffentlichte vor kurzem seinen aktuellen Geschäftsbericht mit den wichtigsten Zahlen der vergangenen Monate. Dabei ging es jedoch nicht nur um Geldbeträge, Wachstum und das Comeback einer legendären Shooter-Reihe. Gleichzeitig kam der Publisher auch auf das Thema der Monetarisierung in Computerspielen zu sprechen - natürlich vor allem bei den eigenen. Eine Passage sorgt im besonderen Maß für die ein oder andere hochgezogene Augenbraue.
"Bei Ubisoft gibt es bei der Entwicklung von Premiumspielen die Regel, dass die Benutzer das gesamte Spiel erleben können, ohne zusätzliches Geld auszugeben. Unsere Monetarisierungsangebote in den Premiumspielen bringt mehr Spaß in die Spielererfahrung, da diese ihre Avatare personalisieren oder schneller vorankommen können. Allerdings ist das alles stets optional."
Sind Mikrotransaktionen ein Fluch oder ein Segen?
Der Ehrlichkeit halber sei an dieser Stelle gesagt, dass in nahezu allen Spielen von Ubisoft die Monetarisierung tatsächlich eine Option darstellt und keinem aufdringlichen Pay2Win-Prinzip folgt. Viele der Mikrotransaktionen in Assassin's Creed & Co. drehen sich um kosmetische Gegenstände oder bringen eine gewisse Zeitersparnis mit sich. Relevante Inhalte oder Objekte, für die ihr Geld ausgeben müsst, gibt es hingegen nicht.
Dennoch handhaben es längst nicht alle Entwickler und Publisher in diesem Stil, sondern gehen bei der Monetarisierung deutlich aggressiver vor. Wie steht ihr zu diesem Thema? Bis zu welchem Punkt sind Mikrotransaktionen für euch in Ordnung beziehungsweise wo zieht ihr eure persönliche Grenze? Sollten sie vielleicht sogar gänzlich aus den Spielen verschwinden? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.
Quelle: Geschäftsbericht Ubisoft
