Mit Altered Species können sich nun auch die PS3-Besitzer auf die Zombiejagd begeben.
Wunderschöner Regen
Vampire Rain: Altered Species
In Vampire Rain: Altered Species regnet es nahezu unaufhörlich. Dabei sieht es äußerst gut aus, wie der Niederschlag auf die Charaktere herunterprasselt und für nette Reflektionen auf den Straßen ist ebenfalls sorgt. Bis auf die konstante Framerate war es das aber schon mit den positiven Aspekten, denn das Spiel sieht leer, generisch und absolut langweilig aus. Besonders das karge Innere eines Gebäudes macht einen nahezu grausigen Eindruck. Zudem wirken die Areale wie schnell mit dem Leveleditor zusammengeschustert, da sich viele Gebiete sehr ähneln. Auch auf umfangreiche Schatten- und Lichteffekte muss der Käufer verzichten, und das bei einem Stealth-Titel. Ebenfalls misslungen sind die merkwürdigen und abgehackten Bewegungen der Spielfigur sowie die gruseligen Gesichtsanimationen in den Zwischensequenzen.
Musikalisch wurde tatsächlich versucht etwas Stimmung aufzubauen, was auch klappen könnte, wäre das Spiel nicht so absolut belanglos ausgefallen. Da gibt es kaum noch etwas zu retten, doch immerhin kann man die englische Sprachausgabe als Lichtblick sehen, doch wie gesagt, wo es nichts zu retten gibt, da hilft auch nicht die tiefe Stimme unseres Vorgesetzten. Selbst bei der Installation sorgt das Spiel für Aufregung. Insgesamt muss man über 25 Minuten warten, also fast eine halbe Stunde, bis Vampire Rain: Altered Species die 3,8 GB auf die Festplatte geschaufelt hat.
