White Knight Chronicles: Origins im Gamezone-Test

Test Alexander Winkel

Kann der kleine Bruder an die Erfolge der PS3-Ableger anknüpfen und uns eine der letzten Perlen der PSP-Ära bescheren?

Alle für einen, einer für alle

White Knight Chronicles: Origins White Knight Chronicles: Origins Der grundsätzliche Ablauf von Origins entspricht in etwa den Gildenquests oder den kooperativ spielbaren Onlineaufgaben, die wir aus dem ersten oder zweiten Teil der Serie für die Playstation 3 schon gewohnt sind und welche dort für langanhaltenden Spielspaß sorgen konnten. Das Prinzip wurde hier für die Solokampagne verwendet, doch da der Umgang mit den von der CPU gesteuerten Mitstreitern alles andere als kommunikativ und spannend ist, geht auch Origins wieder online - immerhin was seltenes auf der betagten PSP! Sowohl lokal per WLAN, als auch über das Internet sind Spiele mit bis zu drei weiteren Mitstreitern möglich, was sich dann vor allem auf das Spielverhalten auswirkt. Menschliche Mitstreiter agieren einfach anders und es kommt wesentlich mehr Gefühl für Strategie und Taktik auf. Endlich merkt man dem Titel an, wo der Kern des Gameplays steckt und welche Qualitäten das grundlegende Konzept dann doch hat! Errungenschaften innerhalb des Onlinemodus werden natürlich dem virtuellem Ego gutgeschrieben und können auch im Solomodus genutzt werden. Ihr benötigt übrigens einen Onlinezugang, der dem Spiel beiliegt. Wer den Titel gebraucht ersteht, muss sich damit abfinden, dass er zusätzlich im PSN-Store eine neue Lizenz dazukaufen muss!

Meinung

Wertung zu White Knight Chronicles: Origins (PSP)

Wertung:

6.6 /10
Pro & Contra
Erstellung eines neuen, eigenen Helden im umfangreichen Editoranfänglich episch erzählte Geschichtegelungener Charakteraufbauviele technische Kampfmöglichkeitenneue Teammitglieder können angeheuert werdenTeammitglieder beeinflussen Charakteraufbausimples Spielprinzip auch für Anfänger geeignetviele Spielabschnitte mit unterschiedlicher Optikangenehme Hintergrundmusiksolider Spielumfang mit reichlich Quests
Story verliert sich sehr schnellsehr blasse Charaktere inklusive des eigenen Heldeneher stupide und vor allem altbackene Missionsaufgabenmäßiger Schwierigkeitsgraddadurch stupides Kampfverhalten ausreichendsehr mittelmäßige Grafik ohne Detailshölzerne Animationenauf Räume basierende Levels zerstören die Illusion einer freien Weltdadurch nur noch eintönige Schlauchlevelsnervtötende und viel zu lange Ladepausenviel zu häufige Ladepausen
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