Windrose gespielt: Survival trifft auf Black Flag und lässt Piratenherzen höher schlagen!

Special Michael Grünwald
Windrose gespielt: Survival trifft auf Black Flag und lässt Piratenherzen höher schlagen!
Quelle: PC Games

Windrose setzt im Early Access erfolgreich den Kurs. Das Survival-Piratenspiel überzeugt mit spannenden Seekämpfen, muss aber noch ein wenig an der Feinjustierung feilen.

Über 200.000 gleichzeitige Spieler sprechen für sich! Windrose startet nach der beliebten Demo nun im Early Access durch und zieht Spieler an wie Rum berühmte Piraten. Der Survival-Titel überzeugt mit packenden Seekämpfen, tollen Erkundungsmechaniken und einer schicken Spielwelt. Für Solo-Abenteurer kann es zwischendurch aber auch frustrierend werden.

Wir haben unsere Ketsch aufgerüstet, eine Crew versammelt und uns mit Seemannsliedern in die sieben Weltmeere gestürzt. Wir verraten euch, in welchen Punkten Windrose die Nase im Vergleich zu Black Flag und Skull and Bones bereits vorn hat, und wo es noch Verbesserungspotenzial gibt.

Gestrandet und getötet

Mit Survival-Spielen und Storys ist das immer so eine Sache - hin und wieder müssen wir im Spielverlauf die Geschichte selbst herausfinden und manchmal wird sie uns wie in anderen Genres spannend präsentiert.

Im Fall von Windrose gibt es eine Mischung aus beiden Welten und das funktioniert sehr gut. Zu Beginn unseres Abenteuers erstellen wir zunächst unseren eigenen Piraten. In einem vielfältigen Charaktereditor legen wir das äußerliche Auftreten fest. Von Körperform über Gesichtsmerkmalen bis hin zu Tattoos lässt sich einiges an unserer Figur anpassen. Zu guter Letzt geben wir unserem Abenteurer noch einen passenden Namen, wählen aus diversen Schwierigkeitsstufen aus und stechen in See.

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Irgendwann im 18. Jahrhundert terrorisiert der selbsternannte König der Piraten Edward Teach die Ozeane und macht sich in Richtung der bekannten Seeräuber-Hochburg Tortuga auf. Auf der Flucht vor dem sogenannten Blackbeard greift ein gewisser Captain Richards unser Schiff auf der Suche nach einem Artefakt an. Nach einem kurzen Tutorial erleben wir anhand von Bildern in einer Zwischensequenz, dass sich unser Charakter zwar wehrt, letztendlich aber von Richards erschossen wird.

Das Artefakt rettet jedoch unser Leben und wir erwachen zwar geschwächt, aber mit bereits verheilter Wunde am Strand einer Insel. Ab diesem Zeitpunkt sind wir auf uns allein gestellt, bauen eine Basis, erkunden die Spielwelt und kämpfen immer wieder ums Überleben.

Das Bausystem ist gut gelungen und bietet viele Möglichkeiten. Ein paar Funktionen fehlen aber noch, um Perfektionisten glücklich zu machen Quelle: PC Games Das Bausystem ist gut gelungen und bietet viele Möglichkeiten. Ein paar Funktionen fehlen aber noch, um Perfektionisten glücklich zu machen

Klassische Survival-Erfahrung

Der Start ins Spiel macht alles, was Survival-Fans vom Genre erwarten. Wir backen zunächst kleine Brötchen und sammeln Holz, Steine sowie Pflanzenfasern, um ein Lagerfeuer, eine Werkbank und eine erste gemütliche Hütte zu errichten.

Die erste Basis wird in den nächsten Spielstunden unser Dreh- und Angelpunkt sein. Zwischen unseren Ausflügen müssen wir schließlich regelmäßig zu unserem beschaulichen Heim zurückkehren und unser Inventar in Truhen entleeren. Wenn unser Rucksack zu voll ist, werden wir zwar nicht wie in anderen Survival-Titeln langsamer, mehr Platz für Rohstoffe brauchen wir aber dennoch.

Zunächst steht das Farmen von nützlichen Gegenständen wie Holz, Stein und Essenszutaten auf dem Tagesprogramm. Viele nützliche Dinge wie eine Axt und eine Spitzhacke lassen sich recht einfach aus simplen Rohstoffen craften.

Kommen wir in der Geschichte weiter voran, benötigen wir zum Abbauen aber auch anspruchsvollere Gadgets aus Kupfer und anderen Materialien. Für den Anfang reichen Stein, Holz und Pflanzenfasern aber für die wichtigsten Sachen.

Sobald wir Rezepte freischalten, können wir neue Gadgets und Ausrüstung an verschiedenen Werkbänken herstellen. Quelle: PC Games Sobald wir Rezepte freischalten, können wir neue Gadgets und Ausrüstung an verschiedenen Werkbänken herstellen.

Die eigene Piratenbasis

Je mehr Rohstoffe wir entdecken, desto mehr lässt sich im Anschluss auch craften. Und Windrose punktet diesbezüglich mit einer riesigen Menge an Gegenständen, die wir nach und nach erforschen können. Das fängt mit Erweiterungen für die Werkbank an und hört mit neuen Bauelementen für das eigene Zuhause auf.

Das Bauen der Basis macht aufgrund von etlichen Möglichkeiten viel Spaß und lässt unserer Kreativität viel Freiraum. Erschaffen wir eine klassische Holzhütte oder doch eine Steinfestung - diese Entscheidung lässt uns das Spiel aufgrund etlicher, verschiedener Materialien offen.

Es kommen sowohl Schönbauer als auch Baumuffel auf ihre Kosten, denn das System ist recht simpel gehalten. Vor allem bei Dächern fehlen uns aber noch ein paar passende Formen, um unser karibisches Traumhaus auf die Beine zu stellen. Wir können zwar Größe, Rotation und Richtung festlegen, manche Objekte wirken aber noch nicht zu 100 Prozent stimmig zu den restlichen Teilen.

Mit ein wenig Feinjustierung im Verlauf der Early-Access-Phase können die Entwickler aber sicherlich auch noch in diesem Punkt ein paar Verbesserungen einbringen. Die Möglichkeiten sind zwar bereits vielfältig, aber für die perfekte Piratenheimat schaden zusätzliche Bau-Features definitiv nicht.

  1. Seite 1 Einstieg, Story und Survival-Features
  2. Seite 2 Spielwelt, Erkundung und Fraktionen
  3. Seite 3 Gameplay, Bosskämpfe und Solo-Schwierigkeiten
  4. Seite 4 Schiffskämpfe, Technik und Fazit
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