Spannend inszeniert, bieten die drei bzw. vier Damen vom Club ordentliche Adventure-Kost.
Gemeinhin hat sich "James Patterson" einen Namen als erfolgreicher (Frauen)-Buch Auto gemacht. Bereits seit 1976 im Geschäft, darf sich der Schriftsteller vor allem mit seinen Veröffentlichungen aus der Romanreihe "Women's Murder Club" rühmen. In den USA gab es sogar eine zugehörige TV-Serie, welche von 2007 bis 2008 ausgestrahlt wurde. Offensichtlich Grund genug für Entwicklerstudio und Publisher THQ die Thematik zu versoften. Unter dem Motto "Krimibuch goes DS" versucht man nun auf der Erfolgswelle mit zu schwimmen.
Aller Anfang ist Mord
Women's Murder Club: Tod und Schönheit
Die drei Ladies Detective Lindsay Boxer, Pathologin Dr. Claire Washburn und Reporterin Cindy Thomas haben sich zusammen geschlossen, um rätselhaften Morden auf die Spur zu kommen. Immer wieder verschwinden hübsche, junge Damen, die nur kurze Zeit später tot an anderer Stelle wieder auftauchen. Gehen die Damen anfänglich davon aus, dass die toten Frauen augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben, werden sie alsbald eines Besseren belehrt. Nun ist es an der Zeit die Ärmel hochzukrempeln und den Mistkerl zu finden, der es auf hübsche Damen abgesehen hat. Ergo brauchen die drei Ermittlerinnen Beweise, damit die Staatsanwältin Yuki Castellano den Täter anklagen und für lange Zeit hinter Gitter bringen kann.
Lasse Beweise sprechen
Women's Murder Club: Tod und Schönheit
Damit der Frauenmörder überführt werden kann, braucht es selbstverständlich Beweise. Gleich mit eurem ersten Fall, dem Tod einer ca. 30 jährigen Frau am Hafen, könnt ihr diese sammeln, bzw. ihr fangt erst einmal damit an, unnötiges Zeugs vom Tatort zu entfernen. Ähnlich einem Such- bzw. Wimmelbild-Spiel müsst ihr ein vorgegebenen Areal zunächst allerlei Quatsch, wie z.B. ein Blitzzeichen oder einen Notenschlüssel, aus der Szenerie entfernen. Ist der Ort des Verbrechens gereinigt, geht es ans Eingemachte, denn dann sucht ihr danach, was alles mit der Toten in Verbindung stehen könnte. Angefangen beim Inhalt ihrer Handtasche sowie weitere Gegenstände, wie z.B. das Notizbuch der toten Frau, welches Aufschluss über die Dame selbst sowie auch ihre Herkunft geben können. Solltet ihr einmal nicht weiterkommen, findet sich im Menü eine Hilfefunktion. Doch setzt diese mit Bedacht ein - denn maximal drei Mal könnt ihr diese Option benutzen.
Nachdem alles erfolgreich zusammengesucht ist, kommt ihr in der Geschichte weiter. Passende Dialoge helfen, die gefundenen Stücke näher zu untersuchen. Überdies werden durch die Unterhaltungen die ersten Rückschlüsse offenbart, was genau passiert sein könnte. Im weiteren Verlauf helfen natürlich auch die anderen Mitglieder des Clubs weiter. So die Pathologin Clair, welche die Leiche der jungen Frau untersucht. In Form eines Minispiels (verschiedenfarbige Zellen müssen in gleichfarbige Zellen umgewandelt werden - mit einer vorgegebenen Anzahl an Zügen) untersucht ihr beispielsweise ein Tattoo ähnliches Mal, dass auf der Haut der toten Frau zu finden ist. Seid ihr erfolgreich, kann eine Analyse im Labor erfolgen, so dass sich - läuft alles gut - weitere Indizien ergeben.
Unterhalte dich mal wieder
Women's Murder Club: Tod und Schönheit
Ergänzend dazu bekommt ihr die Möglichkeit Zeugen, Verdächtige und weitere, möglicherweise mit der Tat in Verbindung stehende Leute zu befragen. Die Art und Weise wie ihr Zeugen befragen müsst, ist durchaus witzig als auch interessant geworden. Zunächst bekommt ihr nämlich Fragen gestellt, die ihr korrekt beantworten müsst. Die Antworten erscheinen in Form von verschiedenen Bildern, bei denen es gilt das richtige zu finden. Liegt ihr mit eurer Kombinationsgabe richtig, wird sich auch der Zeuge als gesprächig erweisen. Das gleiche Verfahren wendet ihr auch an, wenn ihr Kollegen sowie die Staatsanwältin oder eure Club-Genossinnen befragt. Auch in diesem Bereich wartet eine Hilfefunktion auf euch, solltet ihr einmal ins Stocken geraten. Anders als bei der Objektsuche lest ihr einfach Notizen nach, so dass hier keine Beschränkung vorherrscht. Ihr könnt ergo so oft nachschlagen wie ihr wollt.
