Hearthstone-Profi Byron "Reckful" Bernstein stirbt mit 31 Jahren

News Lukas Schmid
Hearthstone-Profi Byron "Reckful" Berstein stirbt mit 31 Jahren (1)
Quelle: Activision Blizzard

Der Hearthstone- und WoW-Profi Byron "Reckful" Bernstein, der vor allem durch seine Streams auf Twitch Bekanntheit erlangte, ist tot. Er wurde 31 Jahre alt.

Byron Bernstein ist tot. Der WoW- und Hearthstone-Veteran, bekannt unter dem Namen "Reckful", wurde 31 Jahre alt.

Der Streamer Israelisch-Amerikanischer Herkunft machte sich vor allem auf Twitch einen Namen, seinen WoW-Streams folgten beinahe eine Million Abonnenten. Zuvor war er schon im E-Sport erfolgreich, unter anderem zeigte er in Hearthstone sein Talent.

Auf diversen sozialen Kanälen zeigen sich Freunde und Unternehmen, mit denen Bernstein zusammenarbeitete, betroffen. Seine Ex-Freundin nimmt in einem kurzen Text Abschied von Bernstein, mit dem sie weiterhin in engem Kontakt stand. Unter anderem heißt es da:

"Mein Herz tut weh. Ich bin mir sicher, vielen von euch geht es genauso. Byron wollte, dass alle Menschen Freunde sind, also lasst uns ihm diesen Wunsch in diesen schwierigen Zeiten erfüllen. Ich werde mein Bestes geben, der bestmögliche Mensch zu sein, der ich kann und mein Leben entsprechend zu leben. Das verspreche ich. Ruhe in Frieden."

Auch Twitch meldet sich auf Twitter zu Wort:

"Wir sind am Boden zerstört, vom Ableben Byrons zu erfahren. Unsere Herzen sind bei seiner Familie, seinen Freunden und seiner Community."

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Kurz vor seinem Tod arbeitete Bernstein noch gemeinsam mit seiner Community an einem Videospiel namens Everland.

Bernstein ging in den letzten Jahren offen mit den psychischen Problemen um, die ihn plagten, etwa seinem anhaltenden Kampf mit Depressionen.

Auch wir teilen seiner Familie und seinen Freunden an dieser Stelle unser tief empfundenes Beileid mit und hoffen, dass sie möglichst gut durch diese schwere Zeit kommen.

Hinweis in eigener Sache: Der Kommentarbereich unter diesem Artikel dient als Kondolenzbuch. Sämtliche abschweifenden Diskussionen und unsachlichen Beiträge werden gelöscht.


Hilfe bei Suizidgedanken

Wenn Deine Gedanken kreisen und du daran denkst, dir das Leben zu nehmen, versuche mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Das können Freunde oder Verwandte sein, müssen es aber nicht. Es kann für dich natürlich schwer sein, ausgerechnet über dieses Thema mit Menschen zu sprechen, die dir nahe stehen. Es gibt eine Vielzahl von Hilfsangeboten, bei denen du - auch anonym - mit anderen Menschen über deine Gedanken sprechen kannst. Das geht telefonisch, im Chat, per Mail oder persönlich.

Telefonseelsorge:
Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222. Der Anruf bei der Telefonseelsorge ist kostenfrei und taucht auch nicht auf der Telefonrechnung auf, ebenso nicht im Einzelverbindungsnachweis.

Hilfe im Chat der Telefonseelsorge:
Die Anmeldung erfolgt auf der Webseite der Telefonseelsorge. Den Chatraum kannst du auch ohne vereinbarten Termin betreten, mit etwas Glück ist ein Berater frei. In jedem Fall klappt es mit einem gebuchten Termin.
https://online.telefonseelsorge.de/

Hilfe per E-Mail:
Wenn dir schreiben besser hilft, gibt es auch die E-Mail-Beratung. Auf der Seite der Telefonseelsorge meldest Du dich an, hinterlässt deine Nachrichten und liest die Antworten der Berater. So taucht der E-Mail-Verkehr nicht in deinen E-Mail-Postfächern auf.
https://www.ts-im-internet.de/

Hilfe im persönlichen Gespräch:
Wenn Du lieber persönlich mit einem anderen Menschen über deine Gedanken sprechen willst, muss das nicht unbedingt ein Arzt oder Psychologe sein. Du kannst dich selbstverständlich an Psychiater, psychiatrische Kliniken oder auch Krankenhäuser wenden. Du kannst dich aber auch an einen Pfarrer, Imam, Rabbiner oder eine andere Vertrauensperson wenden, wenn du den Weg zu einem Psychiater oder Therapeuten scheust. Ärzte unterliegen ebenso wie Psychologen der Schweigepflicht. Für Pfarrer gilt neben dem Beichtgeheimnis das Seelsorgegeheimnis, nach dem einem Seelsorger Anvertrautes als vertraulich gilt.

Bundesweit gibt es eine Vielzahl von Beratungsstellen für Menschen mit Suizidgedanken. Eine Übersicht gibt es auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.
https://www.suizidprophylaxe.de/

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