Die einzig wahre Zukunft von World of Warcraft - wir verraten euch, wie WoW weitergeht

Special Philipp Sattler
Die einzig wahre Zukunft von World of Warcraft - wir verraten euch, wie WoW weitergeht
Quelle: Blizzard

Wir werfen einen Blick auf die nächsten 22 Jahre von World of Warcraft, auf die Höhen und Tiefen und auf das unweigerliche Ende des erfolgreichsten MMOPRGs aller Zeiten.

WoW im Jahr 2043

NetEase befeuert den WoW-Hype noch weiter und startet mal wieder einen Remix. Doch der Remix von "WoW: Nothing learnt" spaltet die Spielerschaft. Erst nach dem Release fällt den Verantwortlichen auf, dass die große Namens-Purge hier noch nicht aktiv war und diverse Entwickler als NPCs verewigt sind. In einer Nacht- und Nebel-Aktion werden alle Namen noch überarbeitet und dabei schleichen sich zahlreiche Fehler ein.

Dem Erfolg tut das aber keinen Abbruch. WoW knackt in diesem Jahr die Marke von 2 Milliarden Abonnenten und bringt sich damit in eine gute Position, wenn im kommenden Jahr endlich auch GTA 6 erscheinen soll.

WoW im Jahr 2044

Elon Musk hat es geschafft und mit seinen Raketen die ersten Menschen zum Mars befördert. Das große Team, das mehrere Jahre auf dem Mars bleiben wird besteht dabei naturgemäß vorwiegend aus Wissenschaftlern und Technikern. Doch darunter sind auch 20 WoW-Spieler, die sich ihren Platz bei der Mission teuer erkauft haben. Sie alle gehören zur Top-Gilde Echo, die einen ganz anderen Plan auf dem Mars verfolgt.

Denn nach satten 39 zweiten Plätzen im Race to World First in Folge - jedes Mal von Liquid geschlagen - will man endlich wieder einen Titel gewinnen. Unter einer Kuppel im Marsgestein sitzen also 20 Nerds und spielen mit dem wohl größten Ping der Geschichte. Doch obwohl sie den Endboss erst Monate nach Liquid besiegen ist ihnen der Titel nicht zu nehmen. Echo gewinnt souverän das Race to Mars First.

Nachdem sie das Race to World First nicht mehr gewinnen konnten, schloss sich Echo mit Elon Musk zusammen und konnte wenige Monate später endlich das Race to Mars First gewinnen. Quelle: Erzeugt mit ChatGPT Nachdem sie das Race to World First nicht mehr gewinnen konnten, schloss sich Echo mit Elon Musk zusammen und konnte wenige Monate später endlich das Race to Mars First gewinnen.

WoW im Jahr 2045

Nach vielen Jahren, in denen es immer mehr vom Gleichen gab, bringt NetEase endlich mal wieder ein neues Feature zu WoW. Die Fans zeigen sich bei der Ankündigung begeistert, wie perfekt es in die Welt von Azeroth passt. Ein kooperativer PvE-Modus, in dem Spieler Ressourcen sammeln, Gebäude errichten und Truppen ausbilden, um strategische Ziele zu erobern. Und nein, das gab es so noch nie, versichern uns die Entwickler. Auch wenn uns das irgendwie bekannt vorkommt.

WoW im Jahr 2046

Nachdem zu viele Spieler von WoW abhängig wurden, gibt es jetzt die Methadon-Version von World of Warcraft auf Kosten der Krankenkassen. Quelle: Erzeugt mit ChatGPT Nachdem zu viele Spieler von WoW abhängig wurden, gibt es jetzt die Methadon-Version von World of Warcraft auf Kosten der Krankenkassen.

Die neueste Erweiterung hört auf den Namen "WoW: Methadon" - zumindest inoffiziell. Denn erstmals gibt es zwei verschiedene WoW-Varianten einer Version. Der Hintergrund ist traurig. Die Weltgesundheitsbehörde hat WoW offiziell als Suchtsubstanz eingestuft und damit auf einen Schlag vier Milliarden Abonnenten zu Junkies deklariert.

Wer etwas dagegen tun will, der bekommt auf ärztliches Attest Zugang zur Methadon-Version von WoW - und die Krankenkasse bezahlt. Diese Version ist eigentlich genau wie das normale WoW, macht nur weniger Spaß. Das Leben darin ist weniger bunt, die Effekte weniger schrill, die Belohnungen weniger toll und die Welt weniger lebendig.

Die meisten Spieler bleiben daher beim richtigen Stoff... äh, bei der normalen Version. Die Einstufung wird einige Monate später schon wieder gekippt, als man feststellt, dass WoW-Spieler an sich nicht nur die schöneren, sondern auch die klügeren Menschen sind. Ein Umstand, den unsere treuen Leser bereits kannten.

WoW im Jahr 2047

In diesem Jahr strömen die fünf Milliarden WoW-Spieler feiernd auf die Straße. Denn der Heilsbringer ist zurück: Bobby Kotick übernimmt NetEase und die Leitung von WoW. Damit kehrt das Spiel hoffentlich endlich wieder zurück zu den einstigen moderaten Monetarisierungsmaßnahmen der Kotick-Ära. Ältere erinnern sich. Man musste nur einmal im Monat Geld bezahlen und durfte so viel spielen, wie man wollte! Man konnte noch zusätzlich Geld für kosmetische Dinge ausgeben und wer zehn Euro mehr zahlte, durfte die Erweiterung drei Tage früher spielen.

Verglichen mit heute, wo man täglich bezahlt, das Gear abhängig vom Abo ist, man Bonus-Würfe kauft und Gebühren für bessere Mitspieler entrichten muss waren das Traumzustände. Werbung gab es damals übrigens auch nicht. Heute hat man sich ja schon dran gewöhnt, dass in den Zwischenphasen der Bosse minutenlang Werbung läuft.

WoW im Jahr 2048

Ziemlich genau 44 Jahre nach dem Release von World of Warcraft sind die sechs Milliarden WoW-Spieler komplett aus dem Häuschen. Nachdem es zehn Jahre lang Leaks und Gerüchte gab, hat NetEase auf der jüngsten BlizzNetCon WoW 2.0 angekündigt. In Unreal Engine 9 und mit den modernsten Systemen ausgestattet, die der Markt hergibt, soll World of Warcraft 2 nicht weniger als das beste Spiel der Welt werden. Die Chancen stehen nicht schlecht, da GTA 6 jüngst erneut um ein Jahr verschoben wurde.

Doch die Sache hat auch einen Haken. NetEase will alle Ressourcen in WoW 2 stecken und fährt daher die Server von World of Warcraft runter. Überall in Azeroth steigen Abschiedspartys und in den Altenheimen erzählt man sich beim Abendessen um 16 Uhr Geschichten vom Release damals.

WoW 2.0 soll Azeroth endlich mit besserer Grafik versorgen. Das Projekt befindet sich mehrere Jahre in der Entwicklung, ehe es aufgegeben wird. Immerhin schaffen es einige Teile in den späteren Helden-Shooter Underwatch. Quelle: Erzeugt mit ChatGPT WoW 2.0 soll Azeroth endlich mit besserer Grafik versorgen. Das Projekt befindet sich mehrere Jahre in der Entwicklung, ehe es aufgegeben wird. Immerhin schaffen es einige Teile in den späteren Helden-Shooter Underwatch. Derweil läuft die Marketing-Maschinerie richtig an und niemand auf der Welt kann dem bevorstehenden WoW 2.0 noch entkommen. Der erste Trailer wird das am häufigsten gesehene Video aller Zeiten und hat bei der Premiere sogar eine Pause in der Mitte, während derer der Superbowl 82 stattfindet. Menschen verkaufen ihr gesamtes Hab und Gut, um die teure Vorbesteller-Version zu kaufen - noch ohne je Gameplay gesehen zu haben.

Ende des Jahres dann der Schock. Die Entwicklung ist zu teuer geworden und NetEase lässt die Entwicklung von WoW 2.0 fallen. World of Warcraft ist damit Geschichte. Jahre später sehen wir Teile der Entwicklungsarbeit aber dennoch - als NetEase den Helden-Shooter Underwatch auf den Markt bringt.

  1. Seite 1 Die Zukunft von WoW - 2028 bis 2034
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  3. Seite 3 Die Zukunft von WoW - 2043 bis 2048
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