Xbox One: Der Wireless Elite-Controller im Hands-On

Special Peter Grubmair
Xbox One: Der Wireless Elite-Controller im Hands-On
Quelle: Microsoft

Unser Kollege Sandro Odak hat sich den neuen Wireless Elite Controller für die Xbox One genauer angesehen und fördert interessante Details zutage.

Neben dem ohnehin schon recht gelungenen Standard-Controller für die Xbox One, der neuerdings auch eine 3,5mm-Buchse zum Anschluss eines Headsets integriert bekam, wird es zukünftig eine Edelausgabe für ProGamer geben, den Wireless Elite Controller. Dieser besticht in erster Linie durch mehrere austauschbare Komponenten, sowie einen recht hohen Preis. Um die 140.- Dollar soll er kosten, woraus bei uns dann wohl 149.- Euro werden.

Xbox One: Der Wireless Elite-Controller im Hands-On Quelle: Microsoft Der Wireless Elite Controller bietet uns mehrere austauschbare Komponenten und wird in einer praktischen Transportschale geliefert, mit Aufbewahrungsmöglichkeiten für alles Zubehör. Als da wären die Analogsticks, die es in konkaver und konvexer Ausführung gibt und mal glatt oder mit Gummiüberzug. Dazu gesellen sich kurze und lange Mittelstücke, je nachdem wie groß der Hub ausfallen soll. Ein kleines Sortiment dieser Sticks liegen dem Controller bereits bei, vermutlich wird es weitere optional zu kaufen geben. Der Clou an den Dingern ist, dass sie magnetisch gehalten werden, sie also blitzschnell und mühelos gewechselt werden können.

Das trifft auch auf die vier Paddles an der Unterseite des Controllers zu, die man mit Ring- und Mittelfinger bedienen kann. Sie werden ebenfalls magnetisch gehalten und man kann sich so viele davon unten anbringen, wie man für das jeweilige Spiel braucht. Dabei handelt es sich aber um keine zusätzlichen Tasten, denn auf die mit P1 bis P4 bezeichneten Paddles kann man sich die vier Aktionstasten, die Bumper und die Trigger umleiten. In dem Zusammenhang gut zu wissen: Alle Aktionstasten des Controllers lassen sich umleiten, so dass man selbst bei Spielen, welche diese Option nicht bieten, die Belegung individuell konfigurieren kann.

Xbox One: Der Wireless Elite-Controller im Hands-On Quelle: Microsoft Auch das Steuerkreuz des Elite Controllers lässt sich tauschen und wird ebenfalls magnetisch festgehalten. Momentan sieht es so aus, dass der Controller mit zwei verschiedenen Varianten davon ausgeliefert wird. Einmal gibt es das klassische Steuerkreuz wie wir es schon kennen, und zusätzlich eine schüsselförmige Ausführung. Diese eignet sich besonders gut für Beat'em Ups, bei denen man in hoher Frequenz gegenüberliegende Steuersignale geben muss.

Shooter-Freunde hingegen können sich über ein wohl recht einzigartiges Feature des Elite-Controllers freuen. Denn während die beiden Trigger des Controllers mit ihrem langen Hub sehr gut für Rennspiele geeignet sind, müssen Shooter-Spieler den "Abzug" ziemlich weit durchziehen, bis der Schuss ausgelöst wird. Mit einem Umschalter an der Unterseite des Elite Controllers lässt sich der Hub der Trigger nun aber auf ca. ein Drittel reduzieren, was dem Abzug einer Waffe viel näher kommt und auch für eine minimal kürzere Reaktionszeit sorgen dürfte.

Unser Fazit zum Wireless Elite Controller für die Xbox One: Ein billiger Spaß ist das Teil nicht, weswegen es wirklich nur die ProGamer unter uns ansprechen dürfte. Für genau die aber hält er einige sehr interessante Features parat die den ohnehin schon sehr gelungenen Xbox One-Controller tatsächlich noch etwas besser machen.

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