Der Ausflug in die Zombie-Welt darf unterm Strich als gelungen bezeichnet werden und Fans kommen sicherlich auf ihre Kosten.
Die Quarantäne-Zone
Yakuza: Dead Souls
Da selbst das Militär die Zombie-Problematik nicht in den Griff zu bekommen scheint, werden die verseuchten Gebiete kurzerhand durch gigantische und schnell aufgebaute Schutzwälle von den noch normalen Gebieten abgetrennt. Ein normaler Durchgang von einem Gebiet in das andere, ist somit zwar nicht möglich, aber unzähligen Schlupflöcher werden euch im Laufe des Spiels geboten. Mal führt ein Lift zum gewünschten Ziel oder man muss mal mit Hilfe eines Gullis durch die Kanalisation. So kann man auch immer wieder aus Spaß an der Freude in die sogenannte Quarantäne-Zone gehen und abseits der Story-Missionen seine Runde drehen.
Yakuza: Dead Souls
Ohnehin wird natürlich wieder jede Menge abseits der eigentliche Story und der dazugehörigen Missionen geboten. Neben vielen Nebenmissionen, könnt ihr dabei auch sogenannte Directives erledigen, die es besonders in sich haben und unheimlich motivierend sein können. Bei diesen müsst ihr einfach diverse Meilensteine erledigen. Zum Beispiel 5000 Zombies insgesamt besiegen, 100 Zombies per Shotgun erledigen, 100 Gegner in Folge per Kopfschuss eliminieren oder auch einfach mal 50 km zu Fuß unterwegs sein oder 10 Stunden Spielzeit auf die Uhr bringen. Diese Aufgaben könnt ihr jederzeit im Menü einsehen und auch den aktuellen Fortschritt bei den verschiedenen Aufgaben anschauen. Es ist wirklich erstaunlich, wie viel Spaß es macht, diese Aufgaben zu erledigen, die einen immer und immer wieder aufs neue in die Quarantäne-Zone locken, um einfach mehr oder weniger sinnfrei den Zielen nachzujagen. Für jede erledigte Aufgabe gibt es dabei spezielle Punkte, die ihr bei eurer Aufgabenstellerin Hasegawa gegen diverse Belohnungen eintauschen könnt. Sicherlich auch ein gewisser Anreiz, doch in unserem Fall waren die Punkte fast schon nebensächlich. Das simple Abhaken von der Liste hatte seinen wahren Reiz und hat für Stunden begeistert. Ein Suchtpotential kann man den Aufgaben dabei ebenfalls nicht absprechen. Sehr oft wurden noch ein paar Minuten drangehängt, weil man so nah am Erledigen einer Aufgabe war und noch schnell einfach die paar fehlenden Zombies beseitigen wollte. Wer sich für solche Dinge begeistern kann, dürfte stundenlang zusätzlich beschäftigt sein, insbesondere, weil manche Aufgaben es so richtig in sich haben.
Yakuza: Dead Souls
Die normalen Nebenmissionen locken dafür mit Erfahrungspunkten und natürlich jeder Menge Bares. Geld kann euch das Leben im Spiel auch ziemlich erleichtern. Neben den bereits erwähnten Items könnt ihr nämlich auch euer Waffen-Arsenal ordentlich aufrüsten. Bei Kamiyama gibt es in seinem Laster nicht nur Waffen, Rüstung und reichlich Munition im Sortiment, sondern auch die Möglichkeit Waffen zu Verbessern. Sofern ihr über das nötige Kleingeld und die erforderlichen Items zum Umbau verfügt, könnt ihr ihr eure Waffen verbessern und so neben einem erhöhten Schaden auch die Kapazität aufwerten. Wenn ihr die Spendierhosen anhabt, könnt ihr auch in diesen Lasterschuppen investieren, was zur Folge hat, dass Kamiyama anschließend über ein spürbar erweitertes Sortiment verfügt. Im Zweifelsfall kann also auch dies eine interessante Möglichkeit sein, wenn man in seinem aktuellen Angebot nicht fündig wird.
Mutanten und Bosse
Yakuza: Dead Souls
Kommen wir aber mal auf die Zombies zu sprechen, denn neben den normalen Zombies, die man an jeder Ecke im Spiel finden kann sind auch diverse besondere Monster mit von der Partie. Diese sogenannten Mutanten fallen dabei nicht nur durch ihr ohnehin besonderes Erscheinungsbild auf, sondern besitzen auch eine eigene Energieleiste, so dass auch kleinere Mutanten in der Masse sofort auffallen. Je nach Mutant ist auch durchaus eine etwas andere Herangehensweise notwendig. So gibt es beispielsweise Mutanten, denen nur im Gesicht Schaden zugefügt werden kann. Für eine willkommene Abwechslung sorgen die Mutanten aber so oder so und man freut sich förmlich jedes Mal, wenn ein Mutant um die Ecke kommt und erledigt werden möchte. Damit nicht genug dürft ihr euch hin und wieder über Bosskämpfe freuen, die sehr gerne äußerst spektakulär in Szene gesetzt worden sind. Endlich darf man also Gegner plattmachen, die eine nicht enden wollende Energieleiste besitzen und einen so richtig fordern.
