Man bedient sich zwar an On-Rail Genregrößen wie Panzer Dragoon, erreicht aber zu keiner Sekunde die gleiche Qualität.
Pilze ohne halluzinogenen Effekt
Yars Revenge
Grafisch erinnert Yars' Revenge an einen typisch japanischen Import-Shooter aus dem letzten Jahrzehnt. Kennt ihr diese Spiele noch? Man musste sich das Ganze für teures Geld importieren und bekam meist eine Portion visueller Halluzinogene geboten, denen man nur schwerlich länger als eine Stunde standhalten konnte. Bunt und schrill ist auch dieser Vertreter, wobei die Angelegenheit gar nicht so übel in Szene gesetzt wurde und wir einige wirklich sehr abgefahrene Landschaften und Gegner zu sehen bekommen. Gigantische Pilzlandschaften und wolkige Abschnitte lassen wahrlich Erinnerungen an japanische Shoot 'em Ups mit kaum aussprechbaren Namen aufkommen. Doch wirkt Yars' Revenge nicht mehr wirklich zeitgemäß. Immerhin ist die Grafik nicht der schlimmste Faktor im Spiel.
Yars Revenge
Musikalisch wird nämlich so gut wie gar nichts geboten! Und wer auf sägende Gitarrenriffs und abgedrehte Melodiebögen wie in anderen Shootern gehofft hat, der wird auch in diesem
Falle enttäuscht. Die Musik des Spiels plätschert belanglos vor sich dahin und bietet keinen zusätzlichen Anreiz. Auf Sprachausgabe hat man ohnehin verzichtet, weswegen wir immer nur regungslos erscheinende Bilder mit Textblöcken als Zwischensequenzen geboten bekommen, die man lieber gleich überspringt.
