Zoochosis im Erlebnisbericht: Viele böse Tiere, aber von Bugs hat keiner was gesagt

Special Michael Grünwald
Zoochosis im Erlebnisbericht: Viele böse Tiere, aber von Bugs hat keiner was gesagt
Quelle: Clapperheads

Seit dem 30. September kann sich in Zoochosis ordentlich gegruselt werden. Nicht nur die mutierten Tiere sind zum Fürchten, sondern auch die Bugs.

Der Oktober läutet jedes Jahr die dunkle Jahreszeit ein. Passend dazu gibt es für Horror-Fans seit wenigen Tagen das Remake von Silent Hill 2. Aber auch kleinere Spiele erblicken kurz vor Halloween das Licht der Welt. Zu diesen Indies zählt unter anderem Zoochosis vom Entwicklerstudio Clapperheads. Das Team hat sich bislang lediglich einen Namen mit der verrückten Sparky-Marky-Reihe gemacht.

Nicht weniger verrückt geht es nun auch im neuen Projekt Zoochosis zu. Als Zoowärter kümmern wir uns in erster Linie um das Wohl der Tiere, doch schon recht schnell wird klar: In dem Tierpark stimmt etwas nicht. Wir haben Redakteur Michael Grünwald in den virtuellen Horror-Zoo geschickt und zeigen euch seinen Erlebnisbericht.

Eine liegende Giraffe von hinten Quelle: Clapperheads

Ganz normaler Wahnsinn

Es begann alles mit einem simplen Vorstellungsgespräch im Zoo von nebenan. Um schnell an Kohle zu kommen, erschien mir der Job perfekt. Ein netter und absolut vertrauensvoller Kerl mit dem einfachen Namen Doc begrüßte mich und ließ mich direkt eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben.

Durch sein Bürofenster konnte ich seinen roten Sportwagen auf dem Parkplatz des Tierparks erkennen - hier ließ sich also definitiv Knete verdienen. Im nächsten Moment rammte mir Doc eine Spritze in den Oberarm, woraufhin es mir sofort die Lichter ausknipste.

Das nächste, an das ich mich erinnerte, war erneut der sympathische Mann, der mir versicherte, ich hätte den Job für die nächste Nacht. Diese gute Nachricht ließ mich die Sache mit der Spritze direkt vergessen, manche Dinge sollte man schließlich nicht unbedingt hinterfragen.

Ein triebwagen in Zoochosis Quelle: Clapperheads Doc zeigte mir im Anschluss, wo das Tierfutter zu finden ist und wie man es zu den Gehegen befördert. Das war alles gar nicht so schwer zu verstehen, denn neben Kräutern, Fischen und Gemüse gab's nur noch Fleisch für die verschiedenen Tiere.

Tägliche Routine

Dann wurde es Zeit, dass ich in meine eigentliche Arbeit eingeweiht wurde. Eine Art Triebwagen fungierte dabei als Kommandozentrale. Mit dem bin ich nicht nur zu den Gehegen gefahren, sondern habe auch Essen zubereitet, Untersuchungen durchgeführt und Medizin hergestellt.

Bevor ich die Giraffen, Pinguine, Elche, Elefanten, Gorillas, Zebras, Nilpferde und Kängurus in ihrem künstlichen Revier besuchen konnte, ging es erstmal an die Essensherstellung. Dazu musste ich mindestens zwei Portionen aus den Essenssäcken mischen und die richtige Menge abschätzen - ganz einfach eigentlich.

Essen schneiden in Zoochosis Quelle: Clapperheads Danach war der große Moment gekommen und ich durfte in die Gehege. Die Tiere schlossen mich direkt in ihr Herz und Streicheleinheiten standen auf der Tagesordnung. Nach der Fütterung kam der schwierige Part: Denn verschiedenste Parasiten machten dem Zoo zu schaffen.

Um ein bestimmtes Gegenmittel herzustellen, mussten zunächst Temperatur, Exkremente, Blut und die Anfälligkeit gegen laute Geräusche untersucht werden. Da hieß es schon einmal, sich die Hände schmutzig machen und den Kot mit einer Art Staubsauger aus den Gattern zu entfernen. Dafür hat nicht jeder die Gelegenheit, einem Elefanten den Rüssel zu streicheln.

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