18 Jahre play5, Seite 3: Die PS5-Gegenwart
Special
In unseren bisherigen Heftgeschichte sind bereits diverse Sony-Konsolen an uns vorübergegangen. In diesem Special hangeln wir uns anhand der Hardware durch 18 Jahre play5, von der PS3 bis zur PS5 - und allem dazwischen und daneben!
In diesem Artikel
PlayStation 5
Quelle: Sony
Mit der PS5 sind wir in der aktuellen Generation angekommen - und bei der play5.
Quelle: Sony
Astro Bot ist quasi das neues Playstation-Maskottchen - zurecht!
Mit großen Schritten nähern wir uns nun der Gegenwart und sind zumindest schon mal bei der aktuellen Konsolengeneration angekommen. Seit dem 19. November 2020 ist die PlayStation 5 mittlerweile erhältlich und reicht dabei nicht ganz an den Erfolg der PS4 heran, verkauft sich mittlerweile aber ähnlich super wie die PS3. Nicht ganz unschuldig daran ist natürlich die Startphase der neuen Konsole, denn: Anfangs ist die PS5 fast durchgehend vergriffen. Wer sich nicht rechtzeitig eine Vorbestellung sicherte, schaut teilweise ein ganzes Jahr oder sogar noch länger in die Röhre. Schuld daran: Die Corona-Pandemie und der damit verbundene Mangel an Halbleiter-Chips, weswegen die Produktion einfach nicht nachkam. Und das ist schade, denn die PS5 ist ein tolles Stück Hardware, das endlich flüssiges 4K-Gaming ermöglicht. Und: Der Dualsense-Controller ist ein absoluter Hit, was das vorinstallierte Astro's Playroom eindrucksvoll beweist.
Ansonsten ist das Launch-Line-up aber eher mager, die Highlights hier sind noch Assassin's Creed: Valhalla, das Remake von Demon's Souls und Marvel's Spider-Man: Miles Morales. Immerhin könnt ihr aber problemlos die meisten PS4-Spiele einfach einlegen und loszocken - bei der vorherigen Generation war das aufgrund der Architektur der PS3 nicht möglich. Mittlerweile gibt's natürlich jede Menge Hits. Astro Bot, Marvel's Spider-Man 2, Elden Ring, God of War: Ragnarök. Oder noch mal GTA 5. Ach ja: Seit Ausgabe 12/20 heißen wir dann auch play5.
PlayStation VR 2
Quelle: Sony
Das zweite VR-Headset war hochwertiger, aber auch teurer. Aktuell ist die Produktion gestoppt.
Quelle: Sony
Auch Titel wie Horizon: Call of the Mountain konnten die Verkäufe der PSVR2 nicht ankurbeln.
VR, die zweite. Verzögerter Release, die zweite. Kaum zu glauben, aber wahr: Mit der PSVR2 wiederholte Sony den Fehler der ersten Brille und b rachte das Gerät erst mehrere Jahre nach dem Release der Konsole auf den Markt, genauer gesagt im Februar 2023. Diesmal immerhin mit einem Exklusiv-Titel im Gepäck, der auf einem beliebten Franchise aufbaut: Horizon: Call of the Mountain.
Dafür wurden gleich mal 200 Euro mehr für die Brille fällig - knapp 600 statt knapp 400 Euro. Da fällt dann auch das Argument der vergleichsweise günstigen VR-Brille wieder weg. Der hohe Preis und der späte Release führten im Endeffekt dazu, dass die - technisch durchaus richtig gute! - Brille auch im Vergleich zur ersten PSVR fast wie Blei in den Händlerregalen lag. In den ersten sechs Wochen verkaufte Sony laut eigenen Angaben rund 600.000 Einheiten, im ersten Jahr stellte man rund 2 Millionen Geräte her, bevor man im März 2024 die Produktion vorerst einstellte - daran hat sich bis heute nix geändert.
Waren erste Reviews noch sehr positiv, hat sich die Stimmung durch den Produktions-Stopp mittlerweile gedreht - schließlich ging damit natürlich auch einher, dass keine exklusiven Spiele mehr nachgeschoben werden. Mit Call of the Mountain und angepassten Versionen von Gran Turismo 7, No Man's Sky, Hitman oder Resi 4 und Village gibt's ein bisschen was zu tun für Besitzer - allzu viel Nachschub sollte aber wohl niemand mehr erwarten. Äußerst schade um die technisch gelungene Brille, aber - auch der Trend ist wohl weitestgehend vorbei.
Mit welcher Playstation-Konsole hat's bei euch angefangen? Oder seid ihr eher bei Team Grün verortet? Oder verzichtet ihr gar ganz auf Konsolen, weil euch der PC eh mehr bietet? Lasst es und gern in den Kommentaren wissen. Achtet dabei jedoch auf die Netiquette. Aktuelle Videos, auch zu Playstation-Themen, findet ihr bei uns auf YouTube!
