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Pro Evolution Soccer 2010Playstation 3-Review von Thomas Pfnür (15.10.2009)Einen Releasevorsprung von knapp einen Monat, vom Publisher bereits groß gefeierte Verkaufszahlen zum Einstand und sehr gute Bewertungen durch die Fachpresse, vor allem aber auch durch die User – Electronic Arts und seine Fußballumsetzung „FIFA 10“ hätte es Konami kaum schwerer machen können. „Pro Evolution Soccer 2010“ muss sich zum wiederholten Mal einer sehr starken Konkurrenz stellen. Die Zielsetzung der Japaner sollte hierbei mehr als klar sein. Der Herbst 2009 soll endlich wieder im Zeichen von „PES“ stehen, endlich wollen die Entwickler wieder einen spielerisch herausragenden Titel in die Regale stellen und endlich soll die Spielergemeinschaft wieder geschlossen die Meinung vertreten: „Pro Evolution Soccer“ ist das Fußballspiel. Doch Ziele sind das eine, die Erreichung derselben etwas ganz, ganz anderes. Mal sehen, was nach dem Test davon dann noch übrig ist. Anpfiff und Spiel! Get the Flash Player to see this player. ![]() Pro Evolution Soccer 2010Sofort auffällig ist das Feature „manuelle Torhütersteuerung“. Ja, beim aktuellen Ableger könnt ihr tatsächlich die Bedienung des letzten Mannes komplett selbst übernehmen. Durch eine etwas umständliche Tastenkombi schaltet ihr während der Verteidigungsaktion vom Feldspieler auf den Goalie um und könnt mit selbigen dann absolut frei agieren - also z. B. herauslaufen, in die Torecken hechten oder euch auf den Ballführenden Gegner stürzen. Funktioniert sehr gut, aber nur mit der entsprechenden Übung. Und weil wir gerade schon beim Torhüter sind. Natürlich wird dieser auch weiterhin von der CPU gesteuert – und natürlich leider immer noch nicht wirklich optimal. Was wir ja schon beim Konkurrenten von EA bemängelten, können wir ohne größere Abstriche auch bei „PES“ anbringen: Die KI-Leistungen des letzten Mannes sind total unausgewogen. Manchmal kommt man gar nicht aus dem Staunen heraus, was da so aus den Winkeln gefischt wird oder wie taktisch klug sich der Goalie beim Herauslaufen verhält – dann wieder beißt man vor Ärger in den Controller, weil der selbe Torhüter einem sogenannten Kullerball nur dümmlich hinterher glotzt ohne einzugreifen. In gerade solchen Situationen ist man dann richtig froh über die manuelle Steuerung – allerdings nur, wenn man in der Hektik auch die korrekten Buttons trifft und somit auch wirklich auf den Torhüter umschaltet. 1 | 2 | 3 | 4 | Nächste Seite >> |
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