Fünf Jahre sind seit der Ankündigung von Aliens: Colonial Marines vergangen, in der Videospielbranche fast ein biblischer Zeitraum, derweil hat der Film auf dem der Titel basiert sogar schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel. Umso gespannter warteten die Fans auf den Titel aus dem Hause Gearbox, bietet doch die Filmvorlage alles was man für ein gutes Videospiel braucht. Mit H.R. Gigers Alien hat man die bedrohlichste Form außerirdischen Lebens überhaupt zu Verfügung, die Colonial Marines darf man ungestraft als die härteste Truppe der Galaxie bezeichnen und mit LV-426 gibt es eine Spielwiese die abstoßend und faszinierend zugleich ist. Doch ist es den Entwicklern gelungen aus diesen hervorragenden Zutaten ein ebensolches Spiel zu machen? Lest es in unserem Test.
Quelle: PC Games Hardware
Aliens: Colonial Marines (17)
Online Coop und Multiplayer
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Aliens: Colonial Marines (23)
Was der Singleplayer nicht schafft, versucht Gearbox mit dem Coop-Modus und dem Multiplayer aufzuwerten, was teilweise auch gelingt. So ist der Coop-Modus für bis zu vier Spieler ausgelegt, die jederzeit ins Spiel ein- und auch wieder aussteigen können. Das funktioniert auch recht gut, bietet aber kaum einen Mehrwert, denn anders als zum Beispiel in Dead Space 3, erleben alle Spieler exakt dasselbe. Erwähnenswert bleibt, dass sich die Spieler gegenseitig wiederbeleben können, ein Element das es im SP nicht gibt. Leider aber bleibt auch der Coop nicht von technischen Mängeln verschont, wie mitunter übelst einbrechender Framerates und manchmal sogar noch später nachladende Texturen als im Singleplayer.
Darüber hinaus hält Aliens: Colonial Marines noch vier weitere Multiplayer-Spielvarianten für bis zu 12 Spieler gleichzeitig bereit, in denen wir auch in die Haut der Aliens schlüpfen können. Während wir die Waffen und den Level unseres marines auch im Singelplayer aufleveln können, geht das mit den Aliens nur online. Dies ist deswegen wichtig, weil wir erst ab einem bestimmten Alien-Level die praktisch immer tödlichen fatalen Angriffe verwenden können. In der Gruppe mit Freunden kann der Multiplayer durchaus Spaß machen, besonders die Varianten Flucht und Überleben. In der einen müssen es die Marines schaffen einen bestimmten Fluchtpunkt zu erreichen, während die Aliens sie aufzuhalten versuchen, wohingegen sich die Marines im anderen einbunkern, während die Aliens versuchen sie auszuräuchern.
