ArmA II ist die augenblicklich ausgereifteste Infanteriesimulation auf dem Markt, wird aber von vielen Bugs geplagt.
Armed Assault 2
Um es mal einigermaßen nett auszudrücken: ArmA II könnte tatsächlich die ultimative Militärsimulation sein, wie Peter Games auch plakativ auf das Cover des Spiels schreibt, doch damit kann ja wohl nicht der derzeitige Zeitpunkt gemeint sein? Das Spiel ist auch mit Patchlevel 1.02 dermaßen Fehlerverseucht, dass einem die Zornesröte ins Gesicht steigt. Schon die Trainingsmissionen, mit deren Hilfe man eigentlich den Umgang mit dem Spiel lernen soll, sind durchsetzt mit Scriptingfehlern. Das ist für Neulinge dermaßen abschreckend dass man annehmen muss, dass es für den Einen oder den Anderen mit Sicherheit beim Anspielen bleiben wird. Darüber hinaus stellt das Spiel derart hohe Anforderungen an die Hardware, dass man bei den Minimumvoraussetzungen getrost von einem Wunschtraum sprechen kann. Natürlich ist das Spiel damit streckenweise spielbar aber man darf die Leute doch nicht dazu verleiten diese Monsteranwendung mit einer Grafikkarte aus der GeForce 7800/ATI Radeon 1800 Leistungsklasse mir 256 MB VRAM zu spielen, noch dazu mit nur einem Gigabyte Arbeitsspeicher. Da sind Angaben zur empfohlenen Ausstattung schon realistischer. Unter einer GeForce 8600GT mit mindestens 512 MB VRAM und 1,5-2 GB Arbeitsspeicher sollte man die Finger von dem Spiel lassen. Es sei denn man möchte mit 800x600 Pixeln die volle Power von ArmA II genießen. Könnte man natürlich machen, man könnte natürlich auch edlen Wein aus Turnschuhen trinken.
Nun gut, es gilt bei einem solchen "Machwerk" natürlich wieder der Hinweis, alles kann in einen solchen Test nur mal gestreift werden. Der schiere Umfang des Spiels setzt aber der Ausführlichkeit im Hinblick auf Größe des Testberichts Grenzen. ArmA II bietet noch viel mehr als hier erwähnt werden konnte und da es mittlerweile eine PC-Demo zur freien Verfügung gibt, steht einem Antesten nichts im Wege.
