Assassin's Creed 4: Black Flag im Test: Technik, Fazit, Wertung

Test Philipp Mentel

Assassin's Creed geht in eine neue Runde und widmet sich einem komplett neuem Setting: Der Piratenwelt! In der wunderschönen Karibik sticht man als Edward Kennway in See und raubt Handelsschiffe aus. Die Welt ist riesig! Aber reicht das, um Fans ruhigzustellen? Kam der neueste Teil vielleicht doch zu schnell? Wir haben uns Black Flag ganz genau angesehen.

Technisch ein Hingucker

Assassin's Creed 4: Black Flag im Test (2) Quelle: Ubisoft Assassin's Creed 4: Black Flag im Test (2) Grafisch ist Assassin's Creed 4: Black Flag auch auf der Current Gen ein absoluter Hingucker. Die Charaktermodelle sowohl im Single- als auch im Multiplayer sind schön detailliert und die Texturen überzeugen. Hier und da gibt es zwar etwas Kantenflimmern, grade bei Details die etwas weiter im Hintergrund sichtbar sind. Die Weitsicht ist ebenfalls noch ausbaufähig, Nebel überschattet diesen kleinen negativen Aspekt aber gut, sodass einem das nicht groß ins Auge fällt. Tolle Leistung bringt das Spiel aber auch grade auf und unter Wasser. Das Wasser macht einen realistischen Eindruck und wenn grade so ein großer Wal neben einem hervortaucht, ist das schon beeindruckend. Bei Regen bestätigt sich dieser Eindruck.

Spätestens, wenn man die ersten Seemanns-Shantys gehört hat, kann man wunderbar in das Karibische Szenario eintauchen. Mit dutzenden Songs wird einem auch auf hoher See nicht langweilig, wenn einem das Wasser nicht grade in Wellen gegen das Bug schlägt. Die Synchronisationen sind wie gewohnt von hoher Qualität – auch auf Deutsch. So gut wie jeder Charakter hat die passende Stimme und trägt zur Atmosphäre bei. Eindrucksvolle Kampfmusik, Säbelrasseln und starker Wellengang sind hier auch in einem Atemzug zu nennen. Was den Sound betrifft, hat Black Flag eigentlich nichts verkehrt gemacht.

Auch steuern lässt sich das Spiel bis auf kleine Ausnahmen fast perfekt. Hier und da sind es die schon erwähnten Fehlsprünge oder die Tatsache, dass Edward beim Rennen an Dingen hochklettert, die stören. Das muss man sich meist aber auch selbst ankreiden. Wer die Vorgänger gespielt hat, wird sich freuen, sich in Sachen Kampfsystem kaum umstellen zu müssen. Neu allerdings ist, dass man frei schießen kann. Das ist allerdings im Kampfgetümmel absolut untauglich. Das kann man ruhig wieder auf das automatische Zielen zurücksetzen.

Meinung

Wertung zu Assassin's Creed 4: Black Flag (X360)

Wertung:

8.6 /10

Wertung zu Assassin's Creed 4: Black Flag (PS3)

Wertung:

8.6 /10
Pro & Contra
tolle inszenierte Seegefechte...schöne Grafik, sowohl Orte als auch Seelandschaftenviele Nebenaufgaben (Jagen, Attentate, Collectibels)sehr gute Vertonung (deutsche Synchronstimmen)Karibik-Szenario begeistertunterhaltsame Story mit viel Actionabwechslungsreiches Missionsdesign mit optionalen Zielenflüssiges Spielerlebnis, Kämpfe laufen sehr geschmeidig von der Handgroße Spielwelt mit zahlreichen Orten und HerausforderungenSeemann-Shantys (Ohrwurm garantiert!)Hack-Minispiele in der Gegenwart
… die allerdings im späteren Spielverlauf mehr zur Routine werden.schwache KI und daraus resultierende einfache Kämpfeschwaches Gegenwartsszenario, das nicht an die Geschichte um Desmond Miles rankommtWolfsrudel-Entdecker-Modus nicht optimal umgesetztUntertauchen zwischen Dirnen und Personen etwas unglaubwürdigrelativ kleine HauptstädteWaffenkauf eher nutzlos (erstes Schwert reicht vollkommen aus) und wirkt fast aufgesetzt
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