Assassin's Creed: Origins: Neue Helden braucht das Land - Hauptcharakter Bayek in der Vorschau

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Assassin's Creed: Origins: Neue Helden braucht das Land - Hauptcharakter Bayek in der Vorschau
Quelle: Ubisoft

Wir waren drei Monate vor dem Release von Assassin's Creed Origins zu Besuch bei Ubisoft Montreal. Dort durften wir nicht nur selbst Hand anlegen, sondern konnten mit den leitenden Entwicklern ausführlich über die Entstehung des Ägypten-Abenteuers sprechen. Im dritten Teil unserer Artikelreihe geht es um den Helden Bayek.

Mit dem überarbeiteten Quest-System und den stark aufgebohrten Kämpfen hat Assassin's Creed: Origins bereits zwei Trümpfe in der Hand. Doch neben einer lebendigen und einladenden Spielwelt muss auch ein Open-World-Spiel mit etwas punkten, das schon seit Jahrtausenden über den Erfolg von epischen Meisterwerken entschieden hat: ein interessanter Hauptcharakter. Genau daran hat es mitunter in der AC-Reihe gehapert; schlussendlich bleiben Altair und Ezio Auditore aus den ersten vier Teilen der Reihe die beiden Haudegen, an die sich die Spieler noch heute erinnern.

Assassin's Creed Origins in der Vorschau: Viel Potenzial!

Mit dem Helden für Assassin's Creed: Origins, Bayek, hat Ubisoft aber unserer Meinung nach eine gute Wahl getroffen. Der Berber-Ägypter ist etwas älter als die bisherigen Assassinen der Reihe und damit auch etwas erfahrener als etwa die Geschwister Frye aus Syndicate. Als letzter Medjay, eine Art Sheriff zur Zeit der alten ägyptischen Dynastien, muss er sich mit den Alltagsproblemen der Bevölkerung auseinandersetzen und so je nach Situation Milde walten lassen oder eben auch Härte zeigen - wie etwa in dem von uns gespielten Auftrag mit der Räuberbande.

Assassin's Creed Origins gespielt
Vorschau zum Quest-System
Vorschau zum Kampf-System

Die Nebenmissionen, die wir in Assassin's Creed: Origins erleben, haben auch stets mit dem Medjay-Amt von Bayek zu tun. Die Haupt-Quests wiederum sollen zur Gründung des Assassinen-Ordens führen. So dürften wir im Laufe des Spiels sowohl mit der ganz normalen Bevölkerung der damaligen Zeit in Kontakt kommen, aber ebenso in den Hauptmissionen sehr wahrscheinlich mit so historisch bekannten Charakteren wie Cäsar, Kleopatra, Marcus Antonius oder Pompeius Gespräche führen. Viel mehr wollten die Entwickler uns aber über den "Cast" von Assassin's Creed: Origins nicht verraten. Sicher ist nur, dass wir auf aus Geschichtsbüchern bekannte Gesichter treffen werden.

Bildergalerie

Sehr positiv bei unserem Studiobesuch empfanden wir die Umsetzung von Bayek. Unser Held lässt sich einfach an den eigenen Geschmack anpassen, in dem man seine Kleidung oder seine Frisur wechselt. Wichtiger ist unserer Meinung nach aber, dass die Entwickler dem mutigen Medjay gleich zig unterschiedliche Gesichtsausdrücke verpasst haben und unser Held so auf fast jede Situation mit einer passenden Mimik reagieren kann. Wenn er etwa mit Kindern spielt und sie einschüchtern möchte, zeigt er ein ganz anderes Gesicht als wenn er mit einem Kriegsschrei auf eine Horde Gegner stürmt.

In Assassin's Creed 2 haben die Entwickler aus Ezio Auditore mit deutlich weniger Mitteln den wohl erinnerungswürdigsten Charakter der Seriengeschichte kreiert. Ob es ihnen dieses Mal - endlich wieder - in Origins gelingt, können wir erst nach dem Test sagen. Anhand von nun rund zwei Stunden Spielzeit wäre es falsch, darüber zu diskutieren, ob der Held uns sympathisch vorkommt und das Zeug hat, der beste Hauptcharakter der Reihe zu werden. Zumindest hat Bayek alle Voraussetzungen und dazu die Entwickler die technischen Mittel, damit es wieder ein Assassin's Creed mit einem sympathischen Helden gibt - die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!

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