Preiserhöhung für Xbox-Handheld: Australische Gamer zahlen für das ROG Xbox Ally X bereits drauf

News Michael Miskulin
Preiserhöhung für Xbox-Handheld: Australische Gamer zahlen für das ROG Xbox Ally X bereits drauf
Quelle: Erstellt mit Dall-E; MediaMarkt

Der ROG Xbox Ally X wird in Australien um umgerechnet 120 Euro teurer. Asus verweist auf die RAM- und Speicherkrise sowie steigende CPU- und GPU-Kosten. Auch in Japan steigt der Preis. Ein Einzelfall ist das offenbar nicht.

Der Xbox-Handheld ROG Xbox Ally X wird in Australien spürbar teurer. Statt 1.599 AU$ (umgerechnet aktuell etwa 955 Euro) ruft Asus nun 1.799 AU$ (umgerechnet etwa 1.075 Euro) als unverbindliche Preisempfehlung auf - immerhin ein Aufschlag von 200 AU$ (etwa 120 Euro).

Für ein Gerät, das bereits zum Marktstart als hochpreisig galt, ist das ein deutlicher Schritt nach oben. Zum direkten Vergleich: Preisanpassungen bei Konsolen wie der Playstation 5 oder der Xbox Series X bewegen sich in Australien üblicherweise im Bereich von 30 bis 50 AU$ (18 bis 30 Euro).

RAM-Krise trifft High-End-Handheld

Hintergrund der Preiserhöhung ist die anhaltende RAM- und Speicherkrise, die aktuell große Teile der Gaming-Hardware-Branche erfasst. Der AI-Boom verschärft die Lage zusätzlich, da enorme Mengen an Speicher- und Rechenressourcen in Rechenzentren fließen. Auch andere Hersteller spüren die Auswirkungen: Lieferengpässe beim Steam Deck, überarbeitete Preisstrategien bei Nintendo und verschobene Hardware-Projekte wie bei der Steam Machine sind inzwischen leider keine Seltenheit mehr.

Interessant bei der ganzen Sache ist, dass nur das leistungsstärkere Modell betroffen ist. Das reguläre ROG Xbox Ally bleibt bei seiner ursprünglichen UVP von 999 AU$ (etwa 600 Euro) und wird teilweise sogar noch günstiger angeboten. In Japan wurde der Preis für die Ally X laut eines Berichts von VGC ebenfalls umgerechnet um rund 120 Euro angehoben. Könnten also noch weitere Märkte folgen?

Asus jedenfalls verweist in einer Stellungnahme gegenüber PC Gamer auf "erhebliche und anhaltende" Kostensteigerungen bei zentralen Komponenten wie CPUs und GPUs. Man habe versucht, die Belastungen intern abzufedern, doch das Ausmaß zwinge zu Preisanpassungen. Damit reiht sich der Hersteller in eine wachsende Liste von Unternehmen ein, die auf die angespannte Marktlage reagieren müssen.

Würdet ihr bei einem Aufpreis von 120 Euro noch zugreifen? Oder ist für euch hier eine Schmerzgrenze erreicht? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: via PC Gamer #1, via VGC #2

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