Kein Bloodborne Remake von Bluepoint Games: Insider will neue Details zur Schließung von Bluepoint haben
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Insider-Berichte liefern neue Details zur Situation um die Schließung von Bluepoint Games. FromSoftware soll kein Bloodborne-Remake eines externen Studios gewünscht haben. Und es gab Probleme mit Sony bei der Bewilligung von Projekten.
Lange Zeit galt das US-amerikanische Spielestudio Bluepoint Games als Garant für hochwertige Remakes und Remaster ikonischer PlayStation-Klassiker. Neben Uncharted: The Nathan Drake Collection sorgten insbesondere die Remakes von Shadow of the Colossus und Demon's Souls für hervorragende Presse-Kritiken. Doch hinter den Kulissen von Bluepoint Games brodelte es schon länger, wie ein neuer Insider-Bericht nun enthüllt.
Wohl kein Bloodborne-Remake wegen "politischer Probleme"
Denn offenbar haben die Remakes und Remaster von Bluepoint Games für Sony nicht genügend Geld eingebracht, weshalb sich das Entwicklerstudio um andere Projekte kümmern sollte. Insbesondere das "Shadow of the Colossus"-Remake aus dem Jahr 2018 war wohl ein Verlustgeschäft. Hier ging jedoch vorwiegend um die Erhaltung des atmosphärischen Meisterwerks.
Das Team des 2020 erschienenen PS5-Remakes von Demon's Souls ging Anfang 2021 noch davon aus, dass Bloodborne (jetzt kaufen 25,90 € ) das nächste Projekt von Bluepoint Games wird. Es kam jedoch nie dazu, dass Sony dem Studio das "OK" für ein Bloodborne-Remake erteilen konnte, obwohl Bluepoint Games diese Idee 2025 erneut an Sony pitchte, weil FromSoftware gemäß einem Bericht von Bloomberg-Journalist Jason Schreier nicht zustimmte. Der ehemalige Playstation-Manager Shuhei Yoshida äußert zudem in einem Interview die Vermutung, dass FromSoftware-Chef Miyazaki zwar Interesse an einem Bloodborne-Remake habe, aber das Projekt nicht von einem externen Studio machen lassen möchte und selbst aktuell keine Zeit dafür habe.
Schließlich wurde Bluepoint Games der Entwicklung von God of War: Ragnarök zugeteilt, um als Support-Studio für die Entwickler von Santa Monica zu dienen. Zudem kaufte Sony Bluepoint Games nach rund einjährigen Verhandlungen am 30. September 2021. Damit einher ging die Aufgabe, dass Bluepoint Games einen Vorschlag für ein Spin-off-Spiel aus dem God-of-War-Universum an Sony unterbreiten sollte.
Live-Service-Ausrichtung von God-of-War-Spinoff war Bluepoint Games nicht bekannt
Was die texanischen Entwickler zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht wussten: Das God-of-War-Spiel, welches bei Bluepoint Games produziert werden sollte, war als Live-Service-Titel geplant. Auch interessant: Dem Bericht von Jason Schreier zufolge wurde in diesem God-of-War-Titel als Atreus gespielt, der sich durch die griechische Unterwelt kämpfen muss. Erst als Ende 2022 einige Mitarbeiter aus dem Design-Team sowie ein Game Director von Santa Monica Studio zu Bluepoint Games wechselten, wurde intern die Ausrichtung als Live-Service-Spiel bekannt.
Das sorgte für Probleme im Team und nachdem das Spiel mehrere Deadlines verpasst hatte, stellte Sony den Live-Service-Ableger im God-of-War-Universum schlussendlich Anfang 2025 ein. Bluepoint Games schlug Sony danach zwar einige Remakes vor (Jak and Dexter, Shadow of the Colossus für PS5 mit Zusatzcontent, Resistance), doch keines davon erhielt das "OK" von Sony.
Ghost-of-Tsushima-Spinoff und Studioschließung
Nur für ein Spinoff von Ghost of Tsushima, das Bluepoint Games unter dem Titel "Black Fang" an Sony pitchte, durfte noch ein Prototyp entwickelt werden. Doch am 19. Februar wurde die geplante Schließung von Bluepoint Games bekannt, die für den 2. März 2026 vorgesehen ist. Dadurch wurde auch "Black Fang" als letztes Projekt des texanischen Studios laut dem aktuellen Insider-Bericht eingestellt.
Update 1. März 18:11 Uhr: Der Artikel und die Überschrift wurden angepasst und um neue Informationen aus einem Bericht von Jason Schreier ergänzt.
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Quellen: GreenZoneBites auf X (1, 2), Jason Schreier (Bloomberg)
