Novemberzeit, Call-of-Duty-Zeit. Vor wenigen Tagen veröffentlichte Activision mit Call of Duty: Black Ops 2 seine diesjährige Auskopplung der Ballerserie. Fans loben das Spiel für seinen Mehrspieler-Modus, Hater meckern über mangelnde Spielinnovation - jedes Jahr dasselbe Schauspiel. Nur das Treyarch heuer wirklich ein paar Neuerungen angekündigt hat. Wie die ins Bild passen, erfahrt ihr in unserem Test.
Maue Technik
Quelle: Videogameszone.de
Call of Duty: Black Ops 2 im Gamezone-Test (11)
Wir haben es schon mehrfach erwähnt: Langsam ist es echt Zeit, Call of Duty eine neue Engine zu gönnen. Hässliche Texturen und schlechte Animationen wechseln sich ab mit Karten, die in wundervolles Licht gehüllt sind. Manche Cutscenes sind wirklich unter aller Kanone, andere hingegen sehen aus wie ein Hollywood-Film. Es wirkt, als hätte Treyarch einfach nur die Hälfte des Spiels durchpoliert und den Rest irgendwo auf halber Strecke stehen gelassen. Gut, nun waren auch die letzten CoDs schon keine Grafikbomben. Aber sie haben durch eine dichte Erzählung und fette Inszenierung punkten können. Weil Black Ops 2 das nicht schafft, fällt einem das grafische Manko viel eher auf.
Wenn etwas poliert ist, dann eh nur der Schlauch, in dem sich der Spieler gefälligst aufzuhalten hat. Verlässt man seinen Pfad, stößt man auf unsichtbare Mauern und immer wieder Gegenstände, an denen man sich verkeilen kann. Das nervt: Wenn Call of Duty nicht will, dass man durch die weitläufigen Teile der Levels läuft, dann kann man sie auch gleich einzäunen. Genauso ärgert uns die schlechte technische Umsetzung im (overhypten) Zombiemodus. Er ist wirklich nicht schön anzusehen und kämpft mit ganz vielen Clipping-Fehlern.
Der Spielsound ist übrigens, wenn man von der deutschen Vertonung absieht, ganz hervorragend. Musik und Special-Effects sind toll abgemischt, der Sound ist die letzte Bastion, die uns noch an einen echten Hollywood-Blockbuster erinnert.
