Oh wie gern hätten wir einfach aufgelegt! Calling verspricht viel, ist aber nicht mehr als ein Experiment für absolute Genrefans.
Calling
Die Steuerung an sich bzw. die Kameraführung trägt überdies auch ihr Scherflein dazu bei, dass man dem gruseligen Treiben nicht wirklich etwas abgewinnen kann. Das Umschauen ergeht auf der einen Seite zu träge, u.a. auch der 180°Grad Turn (platziert auf der Z-Taste des Nunchuck), und wollt ihr etwas untersuchen oder punktgenau fixieren, flutscht euch auch schon mal der Kamerapunkt sozusagen durch die Finger, da der Pointer aufgrund von kleinsten Bewegungen vom Boden an die Decke saust ... oder auch umgekehrt. Gleiches gilt, wenn ihr euch einen Rundumblick verschaffen wollt: Erst tut sich gar nichts und dann ruckt die Kamera einfach rum, so dass ein genaues Inspizieren nicht wirklich möglich ist. Gefühlvolles Steuern kann eine Hilfe sein, ist aber vor allem in den zahlreich vorkommenden hektischen Momenten nicht wirklich auszuführen.
Irgendwie unglücklich ist auf die Foto-Option ausgefallen. Es ist gut und schön, dass man eine solche Funktionalität integriert hat, zumal sie hin und wieder von Nutzen ist. Dies allerdings so zu gestalten, dass man lediglich ein Foto auf dem Handy hinterlegen bzw. speichern kann, ist schlicht zu wenig. Ebenso das antiquiert wirkende Speichersystem; Katzen-Statuen an allerdings viel zu wenig Plätzen erinnern sich für euch an den erspielten Fortschritt.
