Eine Revolution bietet uns Konami nicht, aber ein grundsolides Tanzspiel mit Casual-Einlagen.
Aufpolierte Technik
Dance Dance Revolution New Moves
Optisch muss ein solcher Titel nicht viel hergeben uns spätestens, sobald ein Spieler den höheren Schwierigkeitsgrad anstrebt und mit viel Fleiß, aber auch Schweiß meistert, entsteht eh ein Tunnelblick auf die Pfeiloptik. Man ist derart fixiert auf die Symbole und muss die Choreographie nicht nur lesen, sondern mit dem ganzen Körper dann umsetzen, dass man um das Drumherum kaum Augen mehr hat. Die Hintergründe wurden mit grafischen Spielereien und einem bunten Spektrum an Farben versehen. Bisweilen kann es Vorteilhaft sein, die Intensität im Optionsmenü herunter zu schrauben, damit der riesige Bildschirm einen nicht derart mit einem Blitzgewitter überwältigt. Auf original Musikvideos scheint Konami nun verzichtet zu haben (was auch nicht weiter schlimm ist), dafür hat man aber das Kamerabild mit tollen Effekten und Filtern aufbereitet und integriert. Wie auch schon auf der Playstation 2 kann man sich beim Tanzen bewundern, dank der Record-Funktion sogar aufnehmen und die Videos veröffentlichen. Trotz allem Lobes gibt es auch ein paar wenige Kritikpunkte. Die Ladezeiten sind unausstehlich, selbst nach der nicht zwanghaft nötigen Installation und so manche grafischen Effekte wie die Präsentation der Bonuspunkte stören vor allem bei schnellen Songs, da sie den oberen Spielbereich und damit die Pfeile überdecken. Diesen Fehler macht Konami immer und immer wieder, auch wenn die Entwickler gewisse Teilaspekte verbessern, sie finden immer wieder etwas, um uns Spielern ein Hindernis zu bieten.
